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Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz) - Landkreis Göttingen

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DRK Eisdorf begrüßte 45 Blutspender

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(vlnr) Karin Eisler erhielt für ihre 75. Blutspende aus der Hand der DRK-Vorsitzenden Sabine Armbrecht eine Urkunde und ein kleines Präsent. Evelyn Gemende packte und gab die Lunchpakete mit leckerem Inhalt aus. Foto: W. Kippenberg

Die jüngst in Eisdorf durchgeführte Blutspendeaktion verlief unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Vor dem Eingang zum Kultur- und Sportzentrum war eine Wartezone eingerichtet. Dort wurden die Spenderinnen und Spender freundlich von einer Helferin begrüßt, die mit dem Thermometer Fieber maß. Die nächste Station im Eingangsbereich lud zum Reinigen der Hände mit Desinfektionsmittel ein. Danach fand wie immer die übliche Registrierung und Ausgabe des Fragebogens statt. In der Halle konnten an mit großem Abstand aufgestellten kleinen Stehtischen die Fragebogen ausgefüllt werden, um dann den weiteren üblichen Ablauf „anzutreten“. Mit großem Abstand wurden die Blutspenden entnommen. Gegenüber dem sonstigen Ablauf bestand zum Abschluss der Aktion auf Stühlen die Möglichkeit des Ausruhens und um ein Getränk zu sich zu nehmen. Statt eines sonst üblichen Imbisses nahmen die Spender von den freundlichen Helfern ein Lunchpaket entgegennehmen.

Die Vorsitzende des DRK Eisdorf Sabine Armbrecht freute sich über 45 Spender – besonders über vier Erstspender. Einige Spenderinnen und Spender wurden für ihre besondere Wiederholungsspende geehrt. Je einmal wurden Ehrungen ausgesprochen für die 30., 35., 45., 55., 75. und 90. Blutspende. kip

Eisdorf fährt elektrisch

EisdorfFaehrtElektrisch 01pb Frank Uhlenhaut, Anja Kreye, Helge Altmann, Dieter Sinram und Dietmar Lange (v. l. n. r.) freuen sich über die informative Broschüre „Unser Dorf fährt elektrisch“. Foto: Petra Bordfeld

"Sie machen Pionierarbeit, und das geht nicht von heute auf morgen, das langsame Wachsen braucht Geduld, das wird aber klappen“, Worte von Frank Uhlenhaut, der als LAG-Vorsitzender und als Vertreter der HarzEnergie zusammen mit Anja Kreye vom LEADER-Regionalmanagement den Vorstand des Vereins „Mobiles Eisdorf“ ins ehemalige Eisdorfer Gemeindebüro zu einem Gespräch geladen hatte. Beide hatten aber auch eine inhaltsreiche Broschüre mitgebracht, die den Titel „Unser Dorf fährt elektrisch“ trägt und alle elektrisch fahrende Dörfer vorstellt, die am gleichnamigen Wettbewerb teilgenommen haben.

Uhlenhaut betonte eingangs, dass man zu dieser „Abschlussveranstaltung“ eingeladen habe, weil das „Mobile Eisdorf“ einen Schritt vollbracht habe, über den erstmals im Frühjahr 2016 seitens der LEADER-Regionen Osterode, Harzweserland und Göttingen Land gesprochen wurde. Es handelte sich um das Kooperationsprojekt „Unser Dorf fährt elektrisch“.

Blutspenden am 29. Juli

Blutspenden Plakat

Überaus gelungene zweite Einweihung der Eisdorfer Furtwängler & Hammer Orgel

Orgelkonzert Eisdorf 1b pb

Prof. Dr. Friedhelm Flamme (li.) und Tomasz Adam Nowak freuen sich auf die Orgelvesper im Eisdorfer Gotteshaus. Foto: Petra Bordfeld

Steffen Brakebusch, dem selbst die Tastatur einer Orgel alles andere, als fremd ist, erfuhr durch Zufall von dem niedersächsischen Orgelfestival Vox organi. Da kam ihm die Idee, doch das renovierte Schmuckstück der Eisdorfer Kirche St. Georg mit ins Spiel zu bringen. Die aus dem Jahr 1906 erbaute Orgel ist übrigens mit ihrer Registerauswahl ein Schmuckstück in der südniedersächischen Orgellandschaft. Diese Überlegung sollte auf fruchtbaren Boden fallen, denn der Organist und Hochschullehrer, Tomasz Adam Nowak, der übrigens Hauptorganist an der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti in Münster ist, sorgte mit Werken von Johann Sebastian Bach, Charles Marie Wido, Louis Vierne und einer Improvisation für den musikalischen Part der Orgelvesper. Genau das wollten sich so viele Bürger nicht entgehen lassen, dass bei Einhaltung der Corona-Vorschriften von einem voll besetzten Gotteshaus gesprochen werden durfte.

Prof. Dr. Friedhelm Flamme, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Orgelmusik (Vox organi), hieß die Orgelmusik Interessierten Gäste auch im Namen der Kirchengemeinde und von Nochpastor Wolfgang Teicke, der den Andachtsteil dieser Vesper übernahm, aufs herzlichste willkommen. „Lassen wir uns von der Musik überraschen“. Weil dieses Instrument an diesem Abend erstmals während eines Konzertes erklang, also quasi eine zweite Einweihung erfuhr, waren alle sehr gespannt und freuten sich auf diesen besonderen Abend.

Nach dieser Begrüßung setzte sich aber Prof. Dr. Flamme nicht auf einem der Bänke im Kirchenschiff, sondern begab sich in den oberen Bereich der Orgel, um seinen Freund zu unterstützen, in dem er während des Spiels die Register der Orgel aktivierte.

In jedem Fall war es ein Erlebnis, diese Orgel in einer kleinen Kirche so groß aufspielen zu hören. Denn der Professor für Orgel und Improvisation, Tomasz Adam Nowak, verstand es, die ganze Fülle des Instrumentes, das mächtige Brausen und das leise Zirpen, zum Klingen zu bringen. Bei der freien Improvisation zu "Geh aus mein Herz und suche Freud" hörte man übrigens sehr überzeugend die Vögel zwitschern und singen.

Die Gäste waren mehr als begeistert, weil sie während dieser musikalischen Andacht  die Orgel erstmals nach der Renovierung in ihrem ganzen Facetten-Reichtum hören konnten. Ein fast nicht enden wollender Applaus beendete das Festival

Im Anschluss an diesem atemberaubenden Konzert dankte Pastor Wolfgang Teicke erst einmal allen Kräften, die sich für die Renovierung der Orgel stark gemacht hatten. Tomasz Adam Nowak, der bereits in den größten Kirchen der Welt sein Können präsentiert hat, habe mit seinem Gastspiel in Eisdorf bescheinigt, dass diese Ortschaft stolz auf ihre sehr schöne Orgel sein dürfe.

In seiner Andacht kam er auf eine schriftliche Liebeserklärung eines Amtskollegen zu sprechen, in deren Mittelpunkt die Orgel an sich stand.

Immerhin vermöge die Königin der Instrumente die Saiten der Seele zum Klingen zu bringen und dürfe als Aufzug der Seele verstanden werden. Ihre Musik dringe unmittelbar in unser Herz und damit auch in die Sehnsucht nach dem ganz großem.

Beim Verlassen des Gotteshauses fragten die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer, ob es im kommenden Jahr wieder eine Orgelvesper geben könnte. pb

Blutspenden am 29. Juli

blutspendendrkDer DRK-Ortsverein Eisdorf lädt in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst in Springe zu Mittwoch, 29. Juli 2020, 16-19:30 Uhr, zum nächsten Blutspendetermin in das Kultur- und Sportzentrum (KuS) in Eisdorf ein.

Blutspenden ist wichtig und rettet Leben. Gerade in der jetzigen Zeit werden mehr Blutspenden benötigt, weil zahlreiche Operationen nachgeholt werden müssen und der Urlaubsstraßenverkehr begonnen hat. Die Blutbestandteile sind, selbst aufbereitet nur 42 Tage haltbar. Deshalb kann es gerade in den Ferienzeiten zu Engpässen kommen.

Weil die Gesundheit der Spendenwilligen der Vorsitzenden Sabine Armbrecht und ihrem Helferteam sehr am Herzen liegt, wird der Ablauf dieses Termins einige Neuerungen beinhalten.

Um die Hygiene- und Kontaktbeschränkungen einzuhalten, werden die Spendenwilligen gebeten, vor der Eingangstür des KuS zu warten. Sie werden einzeln von Mitarbeitern des Blutspendedienstes in das Spendenlokal gebeten.

Nach Durchlaufen der einzelnen Stationen wie Aufnahme der Personendaten, Ausfüllen des bekannten Fragebogens, Arztbesuch usw. sowie der durchgeführten Blutabnahme erhält jeder Spender ein schmackhaftes Lunchpaket, da ein Büfett wie bisher nicht erlaubt ist.

Die DRK-Vorsitzende Sabine Armbrecht hofft, dass diese Vorsichtsmaßnahmen von den Spendern angenommen werden und freut sich auf viele Erstspender und Wiederholungsspender.

Die Sicherheit der Spender und der Mitarbeiter des Blutspendedienstes sowie aller ehrenamtlicher Helfer steht bei diesem Blutspendetermin im Vordergrund, deshalb besteht auch während der gesamt Spende Maskenpflicht.

Nicht unerwähnt sei, dass jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden darf. Mehrfachspender können nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienst NSTOB bis zu einem Alter von 72 Jahren (bis zum 73. Geburtstag) spenden. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen.

Mitbringen sollten die Blutspender ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass sowie einen amtlichen Lichtbildausweis. kip

Sportlicher Re-Start beim TSC Eisdorf gelungen

TSC Sport

Nach den ersten Lockerungen durch die Landesregierung, sind die ersten Leichtathleten des TSC Eisdorf seit Mitte Mai auf dem Sportplatz wieder unterwegs. Nach und nach haben weitere Sparten ihren Sportbetrieb unter Einhaltung der festgelegten Gruppengrößen-Beschränkungen, sowie der Abstand- und Hygieneregeln aufgenommen. Mitte Juni konnten die ersten Gruppen auch den Hallensportbetrieb wieder aufnehmen.

Dank der Flexibilität und Einsatzes der TSC Übungsleiter kann bereits ein Großteil der Mitglieder wieder ihren sportlichen Betätigungen nachkommen.

Des Weiteren wurde auf der TSC-Homepage eine neue Rubrik „V-Sport“ (virtueller Sport - Fit durch die Corona-Krise) eingerichtet, in der einige Trainer Videos zum Mitmachen für zu Hause angeboten haben.

Der Vorstand möchte sich auf diesem Wege für den Einsatz der Übungsleiter bedanken. Nach den Sommerferien strebt der TSC Eisdorf eine Aufnahme des Regelsportbetriebs an, wenn die Vorgaben und Voraussetzungen, dies ermöglichen. Aktuelle Informationen dazu sind auf der Homepage zu finden.

www.tsc-eisdorf.de

Pastor Wolfgang Teicke in den Ruhestand verabschiedet

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Pastor Wolfgang Teicke sagte „Auf Wiedersehen“. Fotos: Petra Bordfeld

Coronisch gesehen war die St. Martin-Kirche in Nienstedt voll besetzt, und jeder Gottesdienstteilnehmer fand unter seinem Platz ein Party-Set vom Kirchenvorstand. „Das ist der Ersatz für ein rauschendes Abschiedsfest, bei dem ich heute gern der meistumarmteste Mann des Sösetals gewesen wäre“, so Pastor Wolfgang Teicke. Und das wäre er wohl auch gewesen. Nach dem Gottesdienst, der mit stehenden Ovationen ausklang, hatten sich eingeladene Gäste, Wegbegleiter, Familienangehörige und Vertreter der kirchlichen und kommunalen Arbeit eingefunden, um mit korrektem Abstand Danke und Auf Wiedersehen zu sagen. Die Verabschiedung und Entpflichtung von Pastor Wolfgang Teicke wurde in einem ungewöhnlichen, aber sehr gelungenen Rahmen durchgeführt.

Dr. Ing. Uwe Brinkmann, der von 2011 bis zum Amtsantritt von Pastor Teicke im Jahr 2013 Übergangspastor war, trat jetzt als stellvertretender Superintendent vor den Altar, um vor der Entpflichtung seines Amtskollegen auch an eine amüsante Begebenheit zu erinnern. Denn zu einem Konfirmationsunterricht, der unter dem Thema „Taufe“ stand, hatte er eine mit vielen Dingen befüllte Kiste mitgebracht, von denen sich jeder eine Teil herausnehmen sollte. Ein Jugendlicher kramte mit der Begründung „Ich brauche Wolle zur Taufe“ ein Wollknäuel heraus. Genau zu dem Zeitpunkt kam Pastor Wolfgang Teicke, der als „Wolle“ bekannt ist.

Der Junge sollte Recht behalten, denn „Wolle“ dürfe nun auf sieben erfolgreiche Jahre schauen. Schließlich habe er das richtige Wort zur richtigen Zeit gesagt. Die Begleitung in schwierigen Lebenslagen sei ihm ebenso gelungen wie die Konfi-Arbeit. Ihm, so Pastor Dr. Brinkmann, bleibe jetzt „nur“ noch, für die insgesamt 30 Jahre währende, gute Dienstzeit zu danken. Der aus dem Amt Scheidende habe mal gesagt, dass er ordentliche Arbeit machen wolle. „Und das ist ihm gelungen“.

Nach diesen Worten der Anerkennung erfolgten die Entpflichtung mit einer Urkunde des Landesbischofs und die Segnung des Kirchenmannes

Die beiden Kirchenvorstandsvorsitzenden ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, zurück zu blicken.

Dietmar Eisler (Eisdorf, Willensen) hielt dabei auch nicht mit amüsanten Wortspielereien hinterm Berg. Der neue Pastor stellte sich beim Schüttenhoff Eisdorf seiner Gemeinde vor. „Ein schon älterer Herr, der es sicher in Ruhe angehen lässt“. Dieser Aktion seien aber keine sieben ruhige Jahre gefolgt. Denn „Wolle“, der wohl gewusst habe, auf was er sich einließ, habe sich vielfach eingebracht. Bestimmt habe er keinen grünen Daumen und bescheidene Erfolge im handwerklichen Bereich gehabt. Dafür habe man sich auf seinen „blauen Daumen“ verlassen können. „Schreiben war sein Ding. Er stellte Worte zusammen, die der jeweiligen Person auf den Leib geschrieben waren“. Er sei ein Vollblutpastor gewesen. Eisler brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass das Landleben die sieben Jahre zu einer angenehmen Dienstzeit gemacht hätten. „Du kehrst von dem ruhigen, schönen Sösetal ins hektische Einbeck zurück“.

Michael Wächter (Nienstedt, Förste) erinnerte eingangs daran, dass Pastor Dr. Brinkmann gute Vorarbeit geleistet und „Wolle“ klar gemacht habe, aus was er sich einlasse. „Er hat es trotzdem gemacht und ist von der Stadt aufs Dorf gezogen“. Wächter erinnerte sich an die erste Begegnung, die daraus bestand, dass er auf die desolate Lage des Jugendkreises und der Konfi-Freizeit zu sprechen kam. Der neue Pastor sollte der Jemand sein, der all das in den Griff bekam. Der habe ihn übrigens auch gleich unter dem Motto „wer viel meckert, trägt Verantwortung“ zum Jugendbeauftragten gemacht.

Am Ende müsse man sagen, das „Wolle“ die  Konfis begeisterte. Viele von ihnen „stürzten“ sich nämlich, nach einer kurzen Auszeit, in die Kurse, um zu Juleica-Teamern zu werden. Dies sei „nur“ ein Beispiel dafür, was alles in den sieben Jahren sehr gut geklappt habe. „Wichtig war, dass du mit den  Menschen, mit denen du zusammen kamst, konstruktiv gearbeitet, dich gestritten und versöhnt hast. Wir waren sehr gerne deine Gemeinde und trennen uns schwer von dir“.

Schließlich müsse man sich von einem Pastor verabschieden, dem es gelungen sei Menschen für die Kirche zu begeistern. Er habe Gemeindekarrieren geschaffen und Grundsteine gelegt. Er verlasse die Kirchengemeinde Nienstedt-Förste nicht nur als fünfzehnter Pastor, sondern insbesondere als erster, der auch die Kirchengemeinde Eisdorf-Willensen betreute.

Auch Klaus-Wilhelm Depker trat vor die Gottesdiensteilnehmer um als Vakanzvertreter mit ihnen zu beten. Ulrike Hastedt, Einbeck wiederum ließ die Orgel und eine Keyboard erklingen, um zu den Melodien Lieder anzustimmen. Eines – „Du gehst fort“ sollte sich alles wahre Hymne herausstellen. Zum Ausgang variierte sie den BEATLES-Song „All you need is love“

Wolfgang Teicke sprach schließlich allen ein großes Dankeschön aus, die ihn auf den sieben Jahre währenden Weg durch zwei Kirchengemeinden begleitet haben. Ihm sei bewusst, dass er nicht zu allen gepasst habe und allen gerecht geworden sei: „Ich bitte um Vergebung für Fehler, um die ich weiß, für Fehlverhalten, was ich bedauere oder für die Schuld, mit der ich Gefährten und Gemeinde belastet habe, ohne es realisiert zu haben.“ pb

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Eisdorfer Nacht verschoben

Wegen Corona wird auch die Eisdorfer Nacht auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Kartenvorverkauf am 13.9. findet nicht statt.

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