Die Juniorhelfer der Grundschule Eisdorf zusammen mit Hans-Jürgen Kohlstedt, Schulleiterin Iris Keller und Klassenlehrerin Sabrina Bonnemann sowie den anderen Gästen. Foto: Bordfeld

Osterode (pb). An der Grundschule Eisdorf dürfen sich jetzt 21 Mädchen und Jungen "Juniorhelfer" nennen, weil sie genau dazu von Hans-Jürgen Kohlstedt, dem Jugendrotkreuzleiter im DRK-Kreisverband Osterode, ausgebildet wurden und alle die Prüfung bestanden haben.

Während einer kleinen Feierstunde brachte Schulleiterin Iris Keller Ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass unter den Gästen auch eine große Zahl von Eltern sowie Karin Niekamp, stellvertretende Kreisgeschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Osterode, Bürgermeisterin Petra Pinnecke und die erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Eisdorf, Karin Köhler, zugegen waren.

Nachdem die Kinder alle mit einem schönen Lied begrüßt hatten, ging Hans-Jürgen Kohlstedt darauf ein, dass es bei diesem Lehrgang für den Nachwuchs darum gehe, ihm das Gefahrenbewusstsein beizubringen, zu festigen und schrittweise zu erweitern. Letztendlich sollen Kinder Kindern helfen. Dabei wolle das Jugendrotkreuz den Grundschulkindern helfen, Ängste abzubauen und praktische Erfahrungen zu vermitteln, welche die Kids ermutigen und befähigen, im Notfall helfend tätig zu werden.

Und so galt es für Luis Adolph, Felix Altmann, Leon Becker, Michel Brakebusch, Justin Dienelt, Finn Mattis Dröge, Vincent Guttman, Marion Häger, Silas Kühn, Robin Kupke, Leon Reinbrecht, Leon Teuber, Friederike Brünau, Stefanie Faller, Lisienne Hilgenfeld, Vanessa Klimasova, Jule Kriebel, Lisa-Sophie Meier, Evelin Pankratz, Dorothea Schönrock und Jana-Mari Wemheuer zum Beispiel zu lernen, wie der Notruf richtig abgesetzt wird, wie kleine Wunden verarztet werden, was bei Hitze- und Kaltschäden getan werden sollte, wie bei Bauchschmerzen und Kopfschmerzen Abhilfe geschafft werden kann, wie starke Blutungen gestoppt werden können, was bei Verletzungen des Bewegungsapparates und bei Bewusstlosigkeit zu tun ist. Dazu gehörten fünf Grundsätze. Zuerst einmal müsste die Unfallstelle abgesichert, dann Hilfe geholt oder der Notruf abgesetzt werden. Trösten ist mindestens ebenso wichtig wie das Versorgen des Verletzten und das erhalten der Körperwärme.

Weil alle die Prüfung mit Bravour bestanden hatten, erhielten sie nicht „nur“ eine jeweils eine Urkunde, sondern auch eine Anstecknadel sowie Einsatzjacken und einen Einsatzkoffer. Dafür, dass diese wichtigen Utensilien beschafft werden konnten und können, sorgt übrigens die Stiftung der Sparkasse Osterode.

Während Jule und Jana im Namen aller Juniorhelfer Hans-Jürgen Kohlstedt ein kleines Dankeschönpräsent überreichten, ergab Karin Niekamp ihnen einen kleinen DRK-Teddybären, der zum Trösten und Schmusen sowie als Maskottchen dienen soll. Karin Köhler wiederum überreichte ein Erste-Hilfe-Nachschlagewerk.