Eisdorfer Laternenfest war etwas ganz besonderes

Eisdorf (pb). Einen Laternenumzug im Gotteshaus hat es seit Bestehen dieses Festes in Eisdorf wohl noch nicht gegeben. Da aber keiner der kleinen oder großen Teilnehmer diese traditionelle Aktion aufgrund der schlechten Laune von Petrus ins Wasser fallen lassen wollte, wurde die St. Georg-Kirche zum Umzugsgelände erklärt.

Zuvor war sie aber ein voll besetztes Theater. Denn einige die Kids des Kindergartens hatten ein Spiel rund um die Geschichte des Heiligen St. Martin einstudiert und mit soviel Überzeugung herüber gebracht, dass sogar das „Hufgetrappel“ der beiden Stecken-Pferde von St. Martin und dessen Freund zu vernehmen war, und es sehr viel Beifall „regnete“.

Danach stimmten alle Laternenlieder an und wanderten durch das Kirchenschiff. Als man sich dann auf den Weg in den Kindergarten machte, wo Speisen und Getränke darauf warteten, bei einem Gespräch vernascht zu werden, hatten sich die Regenwolken verzogen. Somit gab es auch noch einen kleinen Umzug unter freiem Himmel, der vom Spielmannszug Eisdorf-Gittelde und einer Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Eisdorf begleitet wurde.

Fotos: Bordfeld