Eisdorf (pb). Wer den Werkraum im Keller der Eisdorfer Grundschule im Borntal zu einer bestimmten Zeit betritt, wird ein „Chemielabor“ vorfinden, wo neun Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klasse unter Leitung von Dieter Brämer, der auch Lehrer im Fach Chemie ist, sich auf naturwissenschaftliche Pfade begeben.


Unter Anleitung von Dieter Brämer kommen die neun Mädchen und Jungen dem Kaliumpermanganat auf die Schliche.

Die Arbeitsgemeinschaft „Chemische Experimente“ wurde für naturwissenschaftlich besonders interessierte sowie begabte Schülerinnen und Schüler in Leben gerufen. Dieser Schritt wurde durch die Mitarbeit im Kooperationsverbund “Begabtenförderung“ möglich, dem auch die TU Clausthal als Kooperationspartner zur Verfügung steht.

Schulleiterin Iris Keller betonte, dass die Grundschule Eisdorf das Thema „Naturwissenschaften“ aus dem Dornröschenschlaf wecken und ein zusätzliches Angebot für naturwissenschaftlich besonders begabte und interessierte Kinder ermöglichen  wollte. Damit könne dieser Bereich gestärkt werden.

Und die Kids lernen zum einen den richtigen Umgang mit dem Bunsenbrenner, erfahren Wissenswertes über die Brennbarkeit von Metallen, wie sich Wasserstoff entwickelt und nachzuweisen ist, wie ein Reagenzglas richtig gefüllt und vernünftig über die Brennerflamme gehalten wird – und vieles andere mehr.

Übrigens machten erst Elternspenden sowie einige Sachspenden von Firmen und Geschäften sowie von Chemikalien der TU Clausthal  den Aufbau des „Chemielabors“ möglich. Einiges fehlt aber immer noch. Wer helfen möchte, sollte einfach mal in der Grundschule anrufen (05522/82524).

Foto: Bordfeld