Kinderkulturtage an der GS Eisdorf

Eisdorf (pb). Rektorin Iris Keller wollte den Mädchen und Jungen der Grundschule im Borntal Eisdorf, die sich bereits im vergangenen Jahr beim von Paul Ries initiierten Kalendermalwettbewerb „Eisdorf mit Kinderaugen gesehen“ einen Teilnahmegewinn an einem „Instrumentenkreisel“ ermalt hatten, den Weg zu dem richtigen Umgang mit verschiedenen Musikinstrumenten ebnen. Aus diesem Grund hatte sie sich mit Bert-Heinrich Hunke, Carsten Armbrecht und Karmen Kostow von der Kulturstiftung für Kinder zusammengesetzt und damit Kinderkulturtage aus der Taufe gehoben.

An vier Vormittagen durften sich die Kids am Beherrschen von Holz- und Blasinstrumenten sowie von Schlag- und von Saiteninstrumenten versuchen. Die drei Lehrer der Kreismusikschule staunten oft nicht schlecht, wie viel Musik und Rhythmus in den Adern der Kinder pulsierte.

Weil Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann von diesem Projekt gehört hatte, ließ er es sich nicht nehmen, mal vorbeizuschauen und sich selbst an einem Saxophon zu versuchen. Gemeinsam trat er mit den Mädchen und Jungen der zweiten und dritten Klassen, den Lehrern und der Schulleiterin als großes Orchester auf. Am letzten Tag erhielten übrigens alle Nachwuchsmusiker ihren „Instrumentenführerschein“.

Und nach den Sommerferien soll auch den Kindergartenkindern eine musikalische Grundausbildung möglich gemacht werden. Außerdem soll sich an der Schule weiter Instrumente vorgestellt und eine Chorklasse ins Leben gerufen werden.


Die erwachsenen und die kleinen Musikanten traten als großes singendes und musizierendes Orchester auf.

Foto: Bordfeld