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Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz) - Landkreis Göttingen

Eiserne Konfirmation - Jahrgang 1951

EiserneKonfirmationJg1951am16102016

Ihre Eiserne Konfirmation (Jahrgang 1951) feierten in der St. Georgs-Kirche mit Pastor Teicke die Jubilare des Jahrgangs 1951 Heiner Armbrecht, Brigitte Blume, Hanna Dix, Gerda Effenberger, Gottfried Effenberger, Elfriede Fedder, Rosemarie Flach, Else Kügler, Wolfgang Lewin, Renate Pförtner, Anni Przylinna, Luise Ruschel, Luise Otto und Werner Tietz. kip

Foto: Kippenberg

Samstag ist Hollywood in Eisdorf

Ab kommenden Samstag, 13. August, wird sich Eisdorf in Hollywood verwandeln. Dafür wird die Theatergruppe St. Georg  sorgen. Der Vorhang wird sich um 19 Uhr im Kirchenhaus Eisdorf heben. Zu dieser Zeit werden Oscars auch am 20. August sowie am 10., 17. und 24. September verliehen. Am Freitag, 26. August, startet das Musical erst um 20 Uhr, am Sonntag, 28. August, dahingegen bereits um 18 Uhr.

Eines haben alle Vorstellungen gemeinsam: In der Pause wird für das leibliche Wohl gesorgt und Karten gibt es sowohl bei der Bäckerei Brakebusch (Telefon 05522/82682), als auch der Getränkeinsel Peinemann (Telefon 05522/319322) in Eisdorf. Für Kurzentschlossene könnte auch die Abendkasse öffnen.

„Wenn bei den Aufführungen der Funke überspringt und nur halb so viel Spaß aufkommt, wie bei den Proben, werden es für alle, die kommen, mehr als vergnügliche und unterhaltsame Abende! Wir freuen uns jedenfalls drauf!“ so Thomas Rath, Regisseur und Kopf der Truppe.

Ausrichter ist traditionsgemäß der Verein „Die Kirche bleibt im Dorf e. V.“, dem auch der Erlös zu Gute kommt. Alle Zuschauer tun somit mit dem Kauf einer Eintrittskarte auch ein gutes Werk. pb

Music Show 8 Plakat

Konfirmation 2016

Konfirmation Eisdorf 2016

Foto: Kippenberg

Die Kirche bleibt im Dorf

Kirche bleibt Im Dorf JHV 2016

Der Vorstand und die Organisatorinnen des Weihnachtsmarktes (v. l. n. r.): Jürgen Weitemeyer, Monika Klapproth, Joachim Jünemann, Evelyn Elsner-Worona, Bernd Klapproth und Regina Selzer. Foto: Bordfeld

Auch wenn der Kirchenkreis „Harzer Land“ zu denen zählt, die am stärksten von sinkenden Gemeindegliederzahlen betroffen sind und ihm für die Jahre 2017 bis 2022 eine neue Stellenplanungsrunde ansteht, wird der Verein zur Förderung und zum Erhalt der Kirchengemeinde Eisdorf/Willensen „Die Kirche bleibt im Dorf e. V.“ nicht die Flinte ins Korn werfen. Genau das versicherte der erste Vorsitzende, Joachim Jünemann, während der Jahreshauptversammlung, wo auch Vorstandswahlen anstanden.

Bei denen hat es Änderungen gegeben. Zwar werden Joachim Jünemann, Bernd Klapproth und Jürgen Weitemeyer weiterhin die Ämter des ersten und zweiten Vorsitzenden sowie des Schatzmeisters bekleiden. Neu hinzugekommen ist aber Evelyn Elsner-Worona als Schriftführerin und der Entschluss, dass der Vorstand die Organisation und Durchführung des traditionellen Weihnachtsmarktes in andere Hände legt. So werden Monika Klapproth und Regina Selzer dafür sorgen, dass der 17. Eisdorfer Weihnachtsmarkt am Ersten Advent, 27. November, seine Pforten öffnet.

Jünemann ließ aber auch durchblicken, dass nicht nur der Weihnachtsmarkt weitergehen wird, sondern dass die St. Georg-Theatergruppe bereits ein neues Stück einstudiert, das im August und September diverse Male auf die Bühne des Gemeindesaales gebracht wird.

Zuvor machte er aber in seinem Bericht deutlich, dass ein Ziel, was man sich mit der Gründung des Vereins vor 16 Jahren gestellt hatte, erreicht wurde. Denn vor gut drei Jahren übernahm Pastor Wolfgang Teicke die Kirchengemeinden Eisdorf/Willensen und Nienstedt/Förste. Das heiße aber nicht, dass man sich zurücklehnen könne. Man  müsse auch weiterhin bemüht sein, die Kirchengemeinde zu unterstützen – und das nicht bloß finanziell. „Wir alle, als Verein und einzelne Personen, müssen zeigen, wir wichtig Kirche in unseren Ortschaften Eisdorf und Willensen ist“.

In den Jahren 2017 bis 2020 können noch zusätzliche Gelder aus einem Fonds für strukturschwache Kirchenkreise ausgeglichen werden. Ab 2021 stünde allerdings der weitere Abbau von Pfarrstellen an. Und genau davon betroffen sei auch diese Region. Wo in Zukunft dann ein Pfarrsitz sein werde, stehe jetzt noch vollkommen offen.

Der Vorsitzende ließ aber auch die in den letzten 16 Jahren geflossenen Gelder nicht unerwähnt. So habe man Einnahmen in Höhe von rund 137 000 € zu verzeichnen gehabt, die sich in Beiträge in Höhe von 72 000 €, Weihnachtsmarkterlösen in Höhe von 37 000 €, aus den Theateraufführungen in Höhe von 13 000 € und Sonstigem in Höhe von 15 000 € zusammensetzen. Dem gegenüber stünden aber auch Ausgaben in Höhe 103 000 €. Sie wurden für die Mitfinanzierung der Pfarrstellen (50 000 €), der Kirchengemeinde (48 000 €) sowie Anschaffungen und Sonstiges (5 000 €) eingesetzt.

Der Verein könne und wolle auch weiterhin dazu beitragen, dass durch seine finanzielle Unterstützung das kirchliche Leben in beiden Ortschaften erhalten und durchaus auch verbessert werden kann. Deshalb sei es sehr wichtig, dass viele mitmachen und dem Verein die Treue halten. Denn durch ihre Mitgliedschaft tragen alle zur finanziellen Unterstützung ein. Es werden aber auch neue Mitglieder, vor allem jüngere, gebraucht. Bei den Veranstaltungen, ohne die keine finanzielle Unterstützung mehr erfolgen könnten, werden immer wieder Helfer/innen benötigt. Abschließend dankte er all denen, die auch 2015 dem Verein tatkräftig und finanziell zur Seite gestanden hatten.

Auf die Verteilung der Gelder im letzten Jahr eingehend, legte Joachim Jünemann offen, dass 10 000 € in die Renovierung des Küsterhauses geflossen sind, in dem jetzt eine achtköpfige syrische Familie wohnt, die sich mittlerweile sehr gut ins Dorfleben integriert hat.

Ortsbürgermeister Petra Pinnecke brachte in ihrem Grußwort die Freude und Anerkennung zu Ausdruck, dass der Verein „Die Kirche bleibt im Dorf“ in den zurückliegenden 16 Jahren so viel auf die Beine gestellt hat. „Wenn wir euch nicht hätten, hätten wir alle das heute nicht“. Pastor Wolfgang Teicke sparte auch nicht Worten der Anerkennung und des Dankes.

 

WAHL

  • Kassenprüfer: Wolfgang Armbrecht

www.kirche-eisdorf.de

Kirche St. Georg bekommt neues Dach

Kirche Neues Dach 01

Derzeit ist die Kirche St. Georg in Eisdorf mit einem Gerüst versehen und ein riesiger Baukran schwebt über das Gotteshaus. Eifrige Dachdecker versehen das Kirchendach mit neuen Ziegeln. Derzeit werden die Gauben erneuert und das Dach des Kirchenanbaus erhält gegenwärtig ein Unterdach. kip

16. Eisdorfer Weihnachtsmarkt stieß auf großes Interesse

Eisdorfer Weihnachtsmarkt 2015 01

Auf dem Eisdorfer Weihnachtsmarkt gab es viele schöne Dinge zu sehen. Fotos: Bordfeld

Bereits zum 16ten Mal hatte der Verein „Die Kirche bleibt im Dorf“ zum Weihnachtsmarkt auf dem Parkplatz und in den Saal des Kirchengemeindehauses geladen und brauchte sich trotz geändertem Beginn nicht über mangelndes Interesse zu beklagen.

Schon zur liturgischen Feier in der St. Georg-Kirche mit Pastor Wolfgang Teicke und der Kindertagesstätte fanden sich viele Teilnehmer/innen ein. So erlebten sie die Amtseinführung der beiden neuen Kita-Mitarbeiterinnen, Katharina Dechant und Laura Weiner, auch mit.

Der Posaunenchor umrahmte nicht nur den Gottesdienst musikalisch, er war auch schon zuvor zum Kurrende blasen in Eisdorf unterwegs. In der Mittagszeit ließ er seine Instrumente auf dem Weihnachtsmarkt erklingen.

An den Ständen, an denen es zur festlichen Dekoration ebenso das richtige gab, wie bei Geschenken für andere oder sich selbst, herrschte ebenso ein Hochbetrieb wie an den Ständen, wo es feste und flüssige Gaumenfreuden gab.

Die schlechte Laune des Wettergottes ließ den kleinen, aber inhaltsreichen Markt nicht ins Wasser fallen. Im Saal des Kirchenhauses, der zur Cafeteria umfunktioniert war, gab es selten leere Stühle.

Für das Highlight die jüngsten Besucher/innen sorgte allerdings der Weihnachtsmann, indem er ihnen ein kleines vorweihnachtliches Präsent überreichte. pb

Eisdorfer Gotteshaus erhält ein neues Dach

Kirche Eisdorf Neues Dach 01

Die St. Georg-Kirche, die 1777 als einschiffiges Gebäude mit Holztonnengewölbe errichtet wurde, hat vor 65 Jahren zum letzten Mal naturrote Hohlpfannen aufs Dach bekommen. Bereits seit zehn Jahren machten immer wieder abrutschende Ziegel klar, dass irgendwann der Dachstuhl gen Himmel reicht, wenn nicht Abhilfe geschaffen wird. Nach vielen Planungen wurden und werden jetzt rund 500 Quadratmeter Kirchendach neu eingedeckt.
Bis es soweit war, musste erst einmal geschaut werden, warum es die alten Ziegel immer wieder nach unten zog. Da jedes einzelne Stück auf der Unterseite im Laufe der Jahrzehnte immer mehr versandet war, brach die Halterung ab und der Weg nach unten war geebnet. Bei diesen Abgängen spielten aber auch die nicht selten aufkommenden kräftigen Winde ihren Teil mit.
Als der Grund feststand, gab der Kirchenvorstand 2009 eine Voruntersuchung des Daches und des Gebäudes, damit erforderliche Vorarbeiten für die spätere Instandsetzung geleistet werden konnten. Vier Jahre später beschloss dann die Landeskirche Hannover die Instandsetzung des Daches mit den dazugehörigen Arbeiten. Das Amt für Bau- und Kunstpflege in Göttingen führte 2014 eine Kostenschätzung durch, die letztendlich von der Landeskirche sichergestellt wurde.
Es liefen immer noch die Kostenschätzungen, da wurde der Kirchenvorstand schon aktiv. Denn das Gotteshaus, welches nicht nur im Dach, sondern mittlerweile auch im Mauerwerk massive Schäden aufwies, sollte neue Ziegel mit einer ganz besonderen Geschichte erhalten: Die Krempziegel, welche ursprünglich für die St. Sixtikirche in Northeim beschafft wurden, sich für dieses Dach aber als eine Fehlinvestition herausstellten, kamen 2013 nach Eisdorf und warteten dort auf dem Grundstück der Kirche auf die Weiterverarbeitung. Mittlerweile sind sie fast alle dort angebracht, wofür sie eingeplant waren. So ist eine Dachneudeckung mit einem „Harzer Unterdach“ entstanden.
Doch die Restaurationsarbeiten sollten sich in weitere Bereiche erstrecken. So wurden Grate und Firste mit Naturschiefer aufgesetzt, und die nicht denkmalgeschützten Dachflächenfenster werden ausgebaut. Dort soll ein Erker nach einem Foto aus dem Jahr 1905 errichtet werden.
Außerdem musste die Regenentwässerung zum Teil erneuert werden, was die Erstellung von neuen Grundleitungen voraussetzte. Ein Teil der Schalluken muss ebenso ausgetauscht werden. Die Notwendigkeit würde übrigens „erst“ bei den Einrüstarbeiten festgestellt. Gleiches gilt für die nötig gewordene Schornsteinverkleidung mit Naturschiefer.
In den Glockenturm soll von der unteren Glocke zu den oberen eine Leiter eingebaut werden. Es gilt aber auch, die äußeren und inneren Mauerlatten über dem Kirchenschiff teilweise zu erneuern, weil diese der eintretenden Feuchte zum Opfer gefallen sind. An den Stichbalken wurden ebenso einige Fäulnisschäden und Insektenbefall entdeckt. Gleiches musste leider auch von den Sparren- und Strebenbalken und den Dachschwellen gesagt werden. Fachmännische Abhilfe wird geschaffen.
Wenn das Dach fertig ist, wird das Gemäuer mit Reperaturverfugung versehen, dabei wird auch ein Taufpflaster erstellt. Aufgrund der  fortgeschrittenen Jahreszeit, werden alle Arbeiten aber erst im kommenden Jahr fertig gestellt sein. pb

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