Die alten Kirchenvorstandmitglieder sowie die neuen Kandidaten (v. l. n. r.): Regina Selzer, Tobias Armbrecht, Monika Klapproth, Franziska Koch, Inge Jünemann, Brigitte Brakebusch, Evi Elsner-Worona. Es fehlen Dietmar Eisler und Kirstin Henrici. Foto: Bordfeld

Gemeindeversammlung der Kirchengemeinde

Eisdorf (pb). Tobias Armbrecht, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde Eisdorf/Willensen, machte während der Gemeindeversammlung im Gemeindehaus deutlich, dass trotz der bereits 14 Monate währenden Vakanz 2011 ein Jahr mit schönen und traurigen Momenten sowie mit Augenblicken großer Freude gewesen sei.

Schließlich sei die Kirchengemeinde von Pastoren der Süd-West Region und mehrere Lektorinnen in Eisdorf und Willensen betreut worden, was auch dazu geführt habe, dass regelmäßig Gottesdienst gefeiert werden konnte.

Sicherlich könnten sich viele noch an den Konfirmationsgottesdienst im Mai erinnern, als Verena Niehus und Pastor Andre Dittmann in der Kirche mit großen Verkehrsschildern überraschten, und gerade mit dem Stoppschild auf einige Umleitungen im Leben aufmerksam gemacht hätten.

Aber auch das Orgelkonzert im Oktober mit Jörg Ehrenfeuchter dürfte vielen im Gedächtnis sein. Schließlich offenbarte der Kreiskantor, welche Möglichkeiten die Orgel in der St. Georg-Kirche bietet.

Auch nicht vergessen dürfte der Gottesdienst gewesen sein, welchen Pastor Peter Schlichting für Konfirmanden des Jahrgangs 1946 und der Jahrgänge 1960/61 ausrichtete.

Weitere wichtige Daten im Gemeindeleben des Jahres 2011 waren zum einen die Verabschiedung von Pastor Jens Kertess am 8.Januar und die im Juli 2011 gefallene Entscheidung für einen gemeinsamen Pfarrsitz der Kirchengemeinden Eisdorf/Willensen und Nienstedt/Förste.  Der Kirchenkreistag habe dann mehrheitlich für Eisdorf gestimmt.

Armbrecht sprach den Vakanz-Vertretern, Peter Schlichting, Andreas Ohlemacher und jetzt Pastor Dr. Ing. Uwe Brinkmann für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit ein großes Dankeschön aus. „Auch wenn wir keinen Pastor vor Ort hatten, waren wir nicht allein gelassen und hatten immer einen Ansprechpartner“.

Er schaute aber auch nach vorne. Letztendlich stehen am kommenden Sonntag die Kirchenvorstandswahlen (KV) an. Fünf Mitglieder des jetzigen KV, Kirstin Henrici, Evi Elsner Worona, Inge Jünemann und er stellten sich wieder zur Wahl. Franziska Koch vom Kinderkirchen-Team, Regina Selzer von der Theatergruppe  und Dietmar Eisler, der Mann im Hintergrund der Küsterin, hätten sich bereiterklärt ihr Engagement für die Gemeinde noch weiter auszubauen und zu kandidieren.

Abschließend sprach der Vorsitzende  im Namen des Kirchenvorstandes allen ein großes Dankeschön aus, die sich im letzten Jahr für die Kirchengemeinde engagiert und dieser  ein Gesicht gegeben haben.

Inge Jünemann vom Kindertagesstättenausschuss informierte anschließend über die Entwicklung der Kindertagesstätte „St. Georg“. Sieben Erzieherinnen und eine fest angestellte Aushilfe kümmern sich zurzeit um zehn Krippenkinder im Alter von einem bis drei Jahre sowie um 50 drei- bis sechsjährige Mädchen und Jungen.

Es folgten aber auch Informationen zum Gemeindebrief, der eines der vielen Weizenkörner der Kirchengemeinde sei. Da Paul Ries, der diesem inhaltsreichen Heft ein neues Gesicht gab, das Layout aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat, wird es unter Leitung von Tobias Armbrecht von Monika Klapproth und Kirstin Henrici gestaltet. Wer keine Seiten umblättern möchte, der sollte einfach mal eine der beiden Homepage anklicken: www.kirche-eisdorf.de oder www.jugend.kirche-eisdorf.de.  Verantwortlich für den Inhalt der Homepage ist ebenfalls Tobias Armbrecht, fürs Bearbeiten wiederum ist Kirstin Henrici zuständig. Wer beim Gemeindebrief oder den Homepage mit helfen möchte, sollte sich beim Kirchenvorstand melden.

Pastor Dr. Ing. Uwe Brinkmann hielt mit Informationen auch nicht hinterm Berg. Er befände sich zurzeit als Pastor auf dem Tiefflug, weil er zwei Kirchengemeinden betreut, was er allerdings toll fände. Schließlich sei er von beiden Gemeinden gut aufgenommen worden. Als er von der Vakanz in beiden Gemeinden hörte, habe der den Job gerne übernommen und trotz der Doppelbelastung seine Entscheidung nicht einmal bereut, denn es mache ihm tierischen Spaß, zwei Kirchengemeinden zu betreuen und deren Kirchenvorstände näher zu bringen.

Er mahnte aber an, dass niemand vergessen dürfe, dass der neue Pastor oder die neue Pastorin, deren Amtsübernahme er im Herbst erhofft, eine doppelte Aufgabe habe, schließlich gelte es, insgesamt  2 750 Gemeindeglieder zu betreuen. Und es sei völlig gleich, wo er oder sie wohnte, er oder sie werde keine Gemeinde bevorzugen.