Der gemeinsame Auftritt von „CHORios“ und den „CHORiolinos“ kam sehr gut an. Fotos: Bordfeld

Eisdorf (pb). Das bereits traditionelle Weihnachtskonzert in der St. Georg-Kirche zu Eisdorf zog nicht „nur“ Bürger der Gemeinde ins Gotteshaus, sondern auch aus den Nachbargemeinden. Pastor Dr. Ing. Uwe Brinkmann hielt bei der Begrüßung auch nicht mit seiner Freude über ein so überaus gut besuchtes Konzert hinterm Berg. Denn selbst die Empore war stark besetzt, und die Liederzettel wurden knapp. So mussten nicht selten mehrere Augenpaare auf einen schauen, was ein Zusammenrücken erleichterte.

Den bunten Reigen der Chöre und Instrumentalisten eröffnete der Frauenchor „CHORios“ unter der Leitung von Astrid Bierhance. Er verstand es vom ersten Ton an, sich in die Herzen der Zuhörer zu singen. In nichts standen die Mädchen und Jungen des Kinderchores „CHORiolinos“ den Großen nach. Sie faszinierten nicht „nur“ mit ihren hellen Stimmen, sondern auch mit verschmitztem Lachen, als sie – passend zu einem Lied – weiße, flauschige Schneeflocken über die Gäste „tanzen“ ließen.  Ein ganz besonderes Highlight war aber der gemeinsame Auftritt des Frauen- und des Kinderchores. Während die Frauen mit ihren Stimmen begeisterten, taten es die Mädchen und Jungen insbesondere mit ihrer Unbefangenheit.

Die Singgemeinschaft „Concordia“ Eisdorf wiederum stellte sehr überzeugend unter Beweis, dass der Entschluss, dass Frauen und Männer zusammen singen, ein äußerst Guter gewesen ist. Unter Leitung von Hilmar Merkel erhellten die Stimmen im harmonischen Zusammenklang das Kirchenschiff.

Aber auch die Instrumente teilten sich mit und luden zum Träumen ein. Bei den Posaunen war es der Atem der Männer des Posaunenchores Eisdorf, die unter Leitung von Peter Dittelbach zu hören waren, bei der Orgel waren es die Finger von Diemut Schwarzenberg. Eines aber hatten alle Vorträge gemeinsam: Am Ende „regnete“ es zumeist nicht enden wollenden Beifall.

Pastor Brinkmann begrüßte die Gäste auch nicht nur, er führte durch das Konzert und bat alle, beim Singen von Weihnachtsliedern mal sich selbst zuzuhören. Wer dies tat, dem dürfte der Klangkörper einer großen Gemeinschaft nicht entgangen sein. Er erzählte aber auch eine Weihnachtsgeschichte, welche der Alltag eines Chores geschrieben haben könnte und vermutlich den einen oder die andere zum Weitererzählen animierte.


Die Singgemeinschaft „Concordia“ überzeugte.


Der Posaunenchor Eisdorf brachte sich überzeugend zu Gehör.