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Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz) - Landkreis Göttingen

Gemeinde

Verdiente Eisdorfer Bürger wurden geehrt

Bügerehrung Eisdorf 2016

Die für ihr sportliches und ehrenamtliches Engagement geehrten Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und ihrem Stellvertreter Frank Brakebusch. Foto: Bordfeld

„Wer nicht läuft, gelangt nie ans Ziel“, mit diesem Zitat des deutschen Philosophen Johann Gottfried Herder eröffnete Eisdorfs Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke die kleine Feierstunde im Kultur- und Sportzentrum (KuS), in der traditionsgemäß Bürger fast jeden Alters für ihre Dienste geehrt wurden. Die Jüngste war die siebenjährige, sportliche Lotta Meier.

Bezug nehmend auf die Leistungen der Sportler und Sportlerinnen betonte sie, dass alle 2015 ihr Bestes gegeben und im entscheidenden Moment, zumeist bei den Kreismeisterschaften, ganz hervorragende Leistungen im Kugelstoßen, Diskuswerfen, Laufen, Weit- und Hochsprung, im Hindernislauf und Schlagball sowie im Reit- und Schießsport erbracht hätten. „Ihr habt euch die heutige Auszeichnung mehr als verdient“.

Auf die Bürger/innen zu sprechen kommend, die sich Tag für Tag ehrenamtlich engagieren, mahnte sie an, dass auch die Eisdorfer Gesellschaft auf Menschen angewiesen ist, die sich für ihr Umfeld verantwortlich fühlen und deswegen ehrenamtlich aktiv werden. Vieles von dem, was zur Lebensqualität der Ortschaft gehört, basiert auf Initiativen und dem Engagement der dort lebenden Menschen. Für diese Tatkraft, Ideen und Energien wollte der Ortsrat ganz herzlich Danke sagen. Letztendlich profitiere jede Ortschaft davon, wenn sich viele beteiligen. Politik und Verwaltung bräuchten das Engagement der dort lebenden und wirkenden Bürger/innen.

Einer von ihnen ist der 88-jährige Horst Riehn, der bereits seit 70 Jahren seinem Chor „Concordia“ die Stimme gibt. Er ist seit 1945 ein selbstbewusster und verlässlicher Sänger. Und er hat nicht vor, sich in absehbarer Zeit in die Rolle des passiven Mitgliedes zurückzuziehen. Er durfte ein Eisdorfer Ehrenglas entgegennehmen.

Ingo Rath, der von 1984 bis 1990 stellvertretender Schriftführer und seit 1990 Rechnungsprüfer der Fortgenossenschaft Eisdorf ist bekam für seine Tätigkeit ebenfalls ein Ehrenglas.

Katharina von Einem, die aus einer Sportlerfamilie kommt, wurde ebenso mit einem Glas geehrt, weil sie seit über 16 Jahren im geschäftsführenden Vorstand des TSC Eisdorf tätig ist. Außerdem ist sie auch eine sehr engagierte Übungsleiterin.

Der Heimatforscher und anerkannte Wünschelrutengänger, Uwe Kupke, der auch seit vielen Jahren das Amt des ersten Vorsitzenden des Vereins Förderkreis Heimatstube innehat, erhielt für sein Engagement, wie alle anderen auch, eine Urkunde.

Ute Rorig, welche als Lehrerin der Grundschule Eisdorf und die Frau mit der Gitarre in der Hand bekannt ist, engagiert sich für die Schüler/innen auch als Ruheständlerin. Unter ihren musikalischen Fittichen hat sie aber auch die Senioren/innen genommen.

Die Ehrung führte die Ortsbürgermeisterin übrigens mit ihrem Stellvertreter Frank Brakebusch durch. Beide überreichten neben den Urkunden jedem, der kein Ehrenglas erhalten hat, einen Buchgutschein. pb


EHRUNGEN

TSC Eisdorf

  • Michael Lehmann (13 Jahre zweiter und 17 Jahre erster Vorsitzender)
  • Joshua Halpape, Jana Kriebel, Jaron Kriebel, Jonah Kriebel, Jule Kriebel, Finja Opel, Lara Ostermeyer und Jonah Polyga

Reit- und Fahrverein Gemeinde Bad Grund (Sitz Eisdorf)

  • Elisa Gorke

Reit- und Fahrverein Teichhütte

  • Inola Schulze

Schützenverein Eisdorf

  • Chiara Teuber, Sebastian Schimpfhauser, Björn Brakebusch, Chris Leimeister, Lars Kesten, Bernhard Kruse, Helmut Uhe und Wolf-Dieter Wegner

Ortsrat Eisdorf befasste sich mit vielen Themen

Kuesterhaus Eisdorf

Das Küsterhaus wird verkauft. Foto: Bordfeld

Während der Sitzung des Ortsrates Eisdorf im ehemaligen Gemeindebüro kam Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke auch auf das Thema Küsterhaus zu sprechen. Sie teilte mit, dass sie durch Pastor Wolfgang Teicke den Entschluss des Kirchenvorstandes erfahren hat, das  Küsterhaus zu verkaufen. Aber auch der Ausbau des Mühlenbeus, für den weiter Geduld gepflegt werden muss, kam wieder ins Gespräch. Positiver sah es dahingegen bei dem Thema „Schulbezirkssatzung der Gemeinde Bad Grund aus. Diese wurde nämlich zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nicht nur sportliche Bürger wurden in Eisdorf geehrt

Sportlerehrung 2015

Sie alle wurden für ihren ehrenamtlichen und sportlichen Einsatz geehrt. Foto: privat

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und der Ortsrat hatten ins KuS (Kultur- und Sportzentrum) geladen, um dort erfolgreiche Sportler und einen verdienstvoll, ehrenamtlich tätigen Bürger zu ehren. Sie brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass so viele zu ehrende Bürger sowie interessierte Gäste - unter ihnen Bürgermeister Harald Dietzmann - der Einladung Folge geleistet hatten.

Schon der griechische Dichter Sophokles habe  erkannt, dass derjenige Achtung verdient, der vollbringt, was er vermag, so die Ortsbürgermeisterin zum Thema Ehrenamt. Ehrenamtliche bewiesen immer wieder mit Herz, Hand und Verstand, wie wichtig sie sind. Bürger/innen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen, schafften ein soziales Netzwerk und leisteten einen wesentlichen Beitrag zum menschlichen, bewussten Miteinander in der Gemeinschaft. Genau das verdiene immer wieder besondere Wertschätzung. Tag für Tag seien sie für andere da: sie trainieren Kinder in Sportvereinen, engagieren sich in Nachbarschaftshilfen, betreuen hilfsbedürfte Menschen in Heimen, rückten nachts zu Einsätzen von Feuerwehr und Rettungsdiensten aus, seien ehrenamtlich bei Kirchen und karitativen Trägern und engagierten sich für Migranten, ohne dass dies immer groß thematisiert werde. „Sie helfen nämlich direkt und wirksam und das meist außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung“, so Petra Pinnecke weiter.

Menschen, die sich entscheiden, etwas für andere zu tun, tun dies aus eigenem Antrieb, nicht, weil es von irgendwem honoriert wird. Wenn es gelänge, allen, die noch zögern, den letzten Anstoß zu geben, selbst aktiv zu werden, dann wäre das ein wichtiger Erfolg für alle. „Ehrenamtliche haben sich Dank und Anerkennung mehr als verdient und daher sage ich nochmal vielen, vielen Dank von  Herzen“.

Und die Ortsbürgermeisterin bat den Eisdorfer Hartmut Schmidt zu sich nach vorne. In jungen und in späteren Jahren war er Fußballer mit Leib und Seele und hat sich gerne um junge Kicker gekümmert und trainiert. Gern fährt er seinen Trecker, denn er ist auch Holzscheider mit Leib und Seele. Und er transportiert mit dem Gefährt auch Kinder der Kita sowie Senioren. Bei den Aufgaben der Tafel ist er stets hilfsbereit. Außerdem ist er Gründungsmitglied des Vereins „Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf“ und ist im Vorstand als Schriftführer vertreten. Er ist ein stiller Helfer, dem nichts zu viel wird. Er ist ein Mann im Hintergrund, auf den man sich immer verlassen kann.

Kein Neujahrsempfang am 18. Januar

kttsdDer Ortsrat von Eisdorf hat in der letzten Woche entschieden, am 18.1.2015 keinen Neujahrsempfang durchzuführen.

Es wird aber zu einer Bürger- und Sportler-Ehrung am 7.3.2015 um 15.00 Uhr in das Kultur- und Sportzentrum durch den Ortsrat eingeladen.

Frühjahrsputz 2014

Fruehjahrsputz 2014

Traditioneller Neujahrsempfang in der Ortschaft Eisdorf

Neujahrsempfang 2014

Die geehrten Sportlerinnen und Sportler mit den Trägern der Eisdorfer „Goldmedaille", der Gastgeberin und den Gästen. Fotos: Bordfeld

Beim 23. Eisdorfer Neujahrsempfang, den Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke erstmals nicht im Namen der Gemeinde, sondern der Ortschaft im Kultur- und Sportzentrum mit einem Gedicht des E. Hoppe eröffnete, gab es neben vielen Worten und 66 Ehrungen auch vier goldene Dankeschön-Medaillen.

Eisdorf hat einen neuen ehrenamtlichen Ortsjugendpfleger

Petra Pinnecke begrüßte Pierre Wode ganz offiziell als neuen Ortsjugendpfleger. Foto: Bordfeld

Aus der Ortsratssitzung

Eisdorf (pb). Während der Ortsratssitzung Eisdorf berichtete Bürgermeister Harald Dietzmann über den Stand des Straßenausbaus Mühlenbeu. Beim Amt für Landentwicklung  sei die Maßnahme vorausgemeldet worden. Das Ingenieur-Büros werde alsbald das Kostenvolumen und die Ausbauplanung entwickeln. Die erforderlichen Haushaltsmittel für den Ausbau seien für den Zeitraum 2014 bis 2015 vorgesehen. Voraussetzung sei allerdings die Förderung durch die Dorferneuerung.

Weiter ließ er die Ortsratsmitglieder im ehemaligen Gemeindebüro wissen, dass die Prioritätenliste in Sachen „Beheben der Winterschäden 2012/2013 auf den Straßen“ zumindest in der Stufe eins abgearbeitet sei. Dagegen legte Jens Schimpfhauser (CDU) gleich Widerspruch ein. Denn im Oberdorf sei ein so tiefes Loch, welches sich gerade in der dunklen Jahreszeit und für Radfahrer als sehr gefährlich herausgestellt habe.

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