Freuen sich, dass der Spielmannszug wieder auf eigenen Beinen steht (v. l. n. r.): Thomas Wenzel, Michaela Rutzen, Svenja Brakebusch, Alexander Greune, Isabel Rutzen, Carolin Lawes, Michael Peter, Iris Peter, Dietmar Töpperwien, Myke Lüllemann. Foto: Bordfeld

Eisdorf (pb). In ihrem Bericht über ein von Unruhe geprägtes und nicht gerade harmonischen Jahr, machte Spielmannszugführerin Michaela Rutzen klar, dass der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eisdorf sich vom Musikzug Gittelde getrennt hat und somit wieder auf eigenen Füßen steht. Sie rief alle Spielleute dazu auf, den Übungsbetrieb vollzählig zu besuchen. Er findet immer dienstags ab 18 Uhr für die Jugend und ab 19.30 Uhr für die Erwachsenen im Feuerwehrhaus statt. Wer Interesse hat, darf gerne mal vorbeischauen.

Michaela Rutzen ließ die Versammlung aber auch wissen, dass der Spielmannszug zurzeit 8 Männer und 6 Frauen im Erwachsenenteam zählt, bei der Jugend seien es 4 Jungen und 5 Mädchen. Vier Mitglieder seien inaktiv. Allerdings stünde jetzt schon fest, dass im Laufe des Jahres mindestens drei Ehemalige wieder die aktive Schiene betreten wollten.

Zum Jahr 2009 ließ sie durchblicken, dass man sich zu 44 Übungsabenden abwechselnd in Eisdorf und Gittelde getroffen habe, was pro Person 114 Stunden bedeutet habe. Leider hätten aber nur wenige Gittelder Musikanten den Weg nach Eisdorf eingeschlagen. Trotzdem habe es über 30 Auftritte im kulturellen Bereich gegeben. Der erste spielerische Höhepunkt sei dabei der Kommersabend des Eisdorfer Schüttenhoffs gewesen. Allerdings habe man beim Männerumzug am Tag darauf stolze 24 Kilometer zurückgelegt. Als zweites Highlight dürfe der Auftritt beim Schützenfest Badenhausen gesehen werden. Ein ganz spezieller Höhepunkt sei aber das 75jährige Jubiläum der Freiwlligen Feuerwehr Eisdorf und das 50jährige Bestehen des Spielmannszuges gewesen.

Ortsbrandmeister Thomas Wenzel brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich der Spielmannszug wieder zu einer starken Mannschaft zusammengefügt habe. Und er präsentierte eine ganz besondere Überraschung. Die Freiwillige Feuerwehr Eisdorf und die DoLeWo wollen nämlich durch eine finanzielle Zuwendung ermöglichen, dass die Nachwuchstrommler fachmännischen Unterricht an der Kreismusikschule gekommen.

Gemeindebrandmeister Karsten Krügener versicherte, dass eine Trennung besser sei, als Unzufriedenheit. Dass im zurückliegenden Jahr schon drei Jugendliche neu eingetreten seien und für dieses Jahr andere ihr Wiederkommen zugesagt hätten, zeige doch ganz deutlich, dass der richtige Weg beschritten worden sei.

Es standen aber auch Wahlen an, bei denen sich die Versammlung dafür entschied, dass Michael Peter weiterhin Kassenwart und Dietmar Töpperwien stellvertretender Kassenwart bleibt. Neu hinzugekommen ist „nur“ Svenja Brakebusch als Kassenprüferin.

Anschließend gab die Spielmannszugführerin noch diverse Termine bekannt, die vom Ständchen über die Himmelfahrtswanderung bis hin zum Laternenumzug reichten. So werde beispielsweise das traditionelle Frühstück am 14. November, Volkstrauertag, ausgerichtet. Der Kaffeenachmittag der Passiven findet allerdings bereits am 27. März ab 15 Uhr im Feuerwehrhaus statt. Außerdem werde man anlässlich des 60jährigen Bestehens des FC Eisdorf am 16. Mai aufspielen, und am 23. Mai, Pfingstsonntag, die Eisdorfer Chargierten zur Jagewiese nach Förste begleiten, weil dort das Kranzreiten im Rahmen des Schüttenhoffs ausgerichtet wird.

Lust but not least wurde eine Fahrt angesprochen, die vom 21. bis 24. Oktober in den Bayrischen Wald führen soll. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei dem stellvertretenden Spielmannszugführer Dietmar Töpperwien (05522/5778 oder 0170/8305293).