Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

Eisdorfer Wehr wählte neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister


Das Kommando der Freiwilligen Feuerwher Eisdorf zusammen mit den beförderten und geehrten Kameraden/innen und den Gästen. Foto: Bordfeld

Eisdorf (pb). Die Kommandowahlen sowie eine Ehrung und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eisdorf. Während Ortsbrandmeister Thomas Wenzel in seinem Amt bestätigt wurde, stimmte die Versammlung dafür, dass der ehemaligen Jugendwart, Oliver Häger, für sechs Jahre das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters übernehmen soll. Er wurde übrigens zum ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Denn Mike Lüllemann hatte sich nach sechs Jahren nicht noch einmal zur Wahl gestellt. Weil er sich die ganze Zeit auf ihn habe verlassen können, überreichte Thomas Wenzel ihm ein Dankeschön-Erinnerungspräsent.

Kassenwart Manfred Gemende wurde ebenso wiedergewählt, wie Atemschutzgerätewart Nils Wode und Sicherheitsbeauftragter Daniel Häger. Bereits in der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr gewählt und jetzt bestätigt wurden Laura Wenzel als neue Jugendwartin und Cristian Kühne als Stellvertreter. Neu hinzugekommen ist auch Dirk Sommermeyer als Kassenprüfer.

Samtgemeindebrandmeister Karsten Krügener wiederum verlieh dem Löschmeister Hans-Peter Wegner für 50 Jahre währende Treue zur Feuerwehr das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes.

Torben Siewke wurde zum Löschmeister, Anna-Maria Retuschi-Schellbach und Daniel Häger wurden zur Hauptfeuerwehrfrau und zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Laura Wenzel, Florian Friedrich und Kolja Teuber wurden von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen.
Zuvor legte aber Ortsbrandmeister Wenzel seinen Jahresbericht vor, den er mit der Bekanntgabe des Mitgliederbestandes begann. So seien in der Eisdorfer Wehr 25 aktive Mitglieder, 25 in der aktiven Reserve und 28 in der Altersabteilung vertreten, einen weiteren wichtigen Posten nehmen die 207 fördernden Mitglieder ein.

Auf die insgesamt sieben Einsätze zu sprechen kommend, betonte er,  dass dazu neben den fünf Brandeinsätzen auch zwei Fehlalarme zählten.
Auf seine Amtszeit zurückschauend bedankte er sich bei den Ortsbrandmeistern der anderen Wehren und bei Gemeindebrandmeister Karten Krügener für die gute Zusammenarbeit. „Wenn ich heute sage, dass wir immer besser mit allen Feuerwehren zusammen arbeiten, wird das in fünf bis sechs Jahren gar kein Thema mehr sein, sondern Tagesgeschäft“. Allerdings wünsche er sich auch, dass manch ein Verantwortlicher endlich sieht, das er dafür zuständig ist, das Leute sich bereiterklären in die Aktive Feuerwehr einzutreten.

Gemeindebrandmeister Karsten Krügener ließ auch Mitgliederzahlen und die Summe sowie Art der Einsätze in der Samtgemeinde wissen.
Bürgermeisterin Petra Pinnecke versicherte in ihrem Grußwort, dass alle wüssten, was sie an ihrer Freiwilligen Feuerwehr hätten und schätzten daher deren Arbeit zur Abwehr von Schäden. „Der Schutz vor Hab und Gut besonders vor Feuergefahren ist bei euch in guten Händen“.

Eine gute technische Ausrüstung sei „nur“ eine der Voraussetzungen, damit eine Feuerwehr ihrem Auftrag gerecht werden kann. Dafür müssten die kommunalpolitisch Verantwortlichen geradestehen. Daran werde auch die Umwandlung der Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde nichts ändern.
Andererseits gehörten Teamgeist und eine ausgeprägte kameradschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der Wehr genauso dazu wie leistungsfähige Fahrzeuge und Geräte zur Schadens- und Brandbekämpfung. „Diese Grundlage ist in eurer Gemeinschaft vorhanden“, so die Sprecherin weiter.
Harald Dietzmann betonte, dass zwar der Zukunftsvertrag zur Umwandlung in die neue Gemeinde dafür sorge, dass das finanzielle Korsett noch enger geschnürt werden müsse, Auswirkungen auf das Feuerwehrwesen werde es durch die Umwandlung allerdings nicht geben. Abschließend sprach er allen Kameraden und Kameradinnen ein herzliches Dankeschön für deren 24stündigen ehrenamtlichen Dienst aus. Die Bevölkerung dürfe stolz auf so ein freiwilliges Engagement sein.

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