Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

Dorfmoderatoren

Dorfmoderatoren 300       EngagementLotsen

1. Treffen der Projektgruppe „Unser Dorf fährt elektrisch“

Erstes Treffen der Projektgruppe

„Unser Dorf fährt elektrisch“

am 15.03.2018 um 18.00 Uhr

im ehemaligen Gemeindebüro, Mitteldorf 20

Nach unserem Infoabend zum Thema e-Carsharing

- das klimafreundliche Dorfmobil in Eisdorf-

hat sich eine Gruppe Interessierter gefunden.

Unterstützt wird das Projekt durch einen laufenden Wettbewerb des Landkreises Göttingen mit Preisverleihung einer Ladesäule und Zuschüssen im Herbst 2018!

Wer noch mitmachen möchte, meldet sich bitte vorab bei

Annette Altmann 05522/5057896

DOMO-Sprechstunde

Ab 7.3.2018 bieten die Dorfmoderatoren Annette Altmann, Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski eine monatliche Sprechstunde für alle interessierten Bürger/-innen an. Jeden ersten Mittwoch im Monat (bis auf Feiertags) können von 18.00 -19.00 Uhr im ehemaligen Gemeindebüro, Im Mitteldorf 20, alle Belange rund um das Dorf angesprochen und erörtert werden. Anmeldung nicht nötig.

Infoabend "Unser Dorf fährt elektrisch"

InfoabendDorfauto

„Unser Dorf fährt elektrisch“

ist das Thema eines Informationsabends, zu dem die Dorfmoderatoren einladen. Am 28.02.2018 um 18.00 Uhr findet im ehemaligen Gemeindehaus, eine ca. einstündige Präsentation des laufenden E-Carsharing-Wettbewerbs durch den Landkreis Göttingen mit anschließender Diskussionsrunde statt. Frau Finja Mieth als Projektmanagerin bringt hierzu erste Erfahrungswerte mit und steht für Fragen rund um das klimafreundliche Dorfauto zur Verfügung.

Eingeladen sind alle, die sich für das Thema Mobilität interessieren oder sich bei der Entwicklung eines Konzeptes einbringen möchten. Anmeldungen bitte an Annette Altmann: Tel. 05522/ 5057896.

Neujahrspicknick der Eisdorfer Dorfmoderatoren

Eisdorfer Neujahrspicknick 2018

Das KuS war während des Neujahrspicknick der drei Dorfmoderatoren sehr gut besetzt. Fotos: Petra Bordfeld

Dass die Eisdorfer Dorfmoderatoren Annette Altmann, Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski mittlerweile als eingespieltes „Dream-Team“ über die Grenzen der Ortschaft bekannt sind, machte die große Teilnehmerzahl an dem informativen Neujahrspicknick deutlich, zu dem die drei ins Kultur- und Sportzentrum (KuS) geladen hatten. Unter den Gästen waren neben Bürgermeister Harald Dietzmann auch Ehrenamts-Kolleginnen und -Kollegen der Dorfmoderation in anderen Ortschaften, wie beispielsweise Petra Kremeik und Claudia Mehl aus Hahausen, die Demografiebeauftragte des Landkreises Göttingen, Regina Meyer und Demografiereferentin Beate Böcker sowie Constanze Stange, die stellvertretende Leiterin der ländlichen Heimvolkshochschule Maria Spring in Eddigehausen.

Eröffnet wurde diese Premiere nach der Begrüßung durch Annette Altmann mit einer kleinen Andacht, in welcher Pastor  Wolfgang Teicke anmerkte, dass das Leben in der Stadt abstrakt und abgehoben sei. Während man sich dort was vormachen könne, gelte auf dem Dorf noch das Handfeste. Es sei der Stadt um einiges voraus, weil hier große gesellschaftliche Veränderungen der globalen Welt eher spürbar seien. In der Stadt könne sich Dünkel entwickeln, der an vielen Wirklichkeiten vorbeigeht. In jedem Falle habe das, was in Eisdorf auf Beine gestellt wird, Sinn und Verstand und ganz viel Herz.

Herz spielt auch für die Eisdorfer Dorfmoderatoren eine große Rolle, so Annette Altmann. Schließlich hätten sich die drei für das Motto „Mit Herz und Heimat in die Zukunft“ aus dem Grund entschieden, weil dieser lebenswichtige Muskel dort sei, wo man sich zu Hause fühlt. Bei manchen sei es eine echte Heimat, auch wenn dieser Begriff alt und verstaubt klinge. Wer genauer hinschaut, könne aber das Gegenteil feststellen. Denn, nur wer weiß, wo seine Wurzeln sind, oder wo er diese absichtlich eingepflanzt hat, setzt sich mit der Vergangenheit und den gegenwärtigen Bedingungen auseinander. Ein demografischer Wandel sei auch keine Katastrophe, sondern eher eine Gegebenheit, die auch Chancen beinhaltet, neue Möglichkeiten zu entdecken, ohne das Liebgewonnene aufgeben zu müssen. „Daher blicken wir in die Zukunft, die wir alle mitgestalten können.“ 

Harald Dietzmann sprach in seinem Grußwort den Eisdorfern ein großes Kompliment aus. Letztendlich werden dort Ideen von Menschen geboren, die nicht auf Hilfe von außen warten, sondern die Gestaltung des Gemeinwesens in eigene Hände nehmen, Projekte selbst entwickeln und so vielen Orte zur Nachahmung animieren. Da ist beispielsweise der Verein „Die Kirche bleibt im Dorf“, oder der Verein DoLeWo (Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf), der das Projekt „Frühstück unter Eichen“ auf dem Festplatz und den Flohmarkt im Mitteldorf aus der Taufe gehoben hat. Der recht junge Verein „Eisdorfer Schüttenhoff e. V.“ wiederum steht für die Absicherung des wichtigen Traditions-Festes. Vergessen werden dürfte allerdings nicht, dass alle Eisdorfer Vereine für den angestrebten Anbau des Kindergartens für die Ganztagsbetreuung in die Finanz-Tasche greifen und in die Hände spucken. Über dieses außerordentliche Engagement dürften die Eisdorfer sehr glücklich und stolz sein.

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