Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

Umwelttag in Kita und Schule

Umwelttag Kita Eisdorf

Die fleißigen Müllexperten der Grundschule und des Kindergartens Eisdorf zusammen mit Lehrkräften Erzieherinnen, Birgitt Nienstedt und Petra Pinnecke. Foto: Bordfeld

Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte St. Georg, die nach den Sommerferien die Schulbank drücken werden sowie die Kinder der Grundschule Eisdorf „bewaffneten“ sich mit blauen Säcken, Pieksern und Einweghandschuhen. Sie alle wollten nämlich Eisdorf von achtlos weggeworfenem Müll befreien.

Am Ende war eine Vielzahl an Säcken mit vielen Dingen gefüllt, die auch ordentlich hätten entsorgt werden können. Denn die Kids schauten sich nicht nur rund um den Kindergarten und die Schule um, sondern durchstöberten zahlreiche Straßenzüge der Ortschaft.

In dem Ganzen Müll fanden die Umwelt-Sharlock Holmes unter anderen heile und zersprungene Pfand- und Plastikflaschen, Zigarrenkippen und -schachteln, eine Autoradkappe und vieles andere mehr.

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihren Fleiß durften die fleißigen, gut gelaunten Sammler frisch gebackene Osterigel von Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und Vertreterin der Gemeinde, Birgitt Nienstedt, Gärtnermeisterin der Gemeinde Bad Grund, entgegennehmen. pb

Mitgliederversammlung Jagd und Feldmark

Die Jagdgenossenschaft und die Feldmarksinteressentenschaft Eisdorf laden für Freitag, 21. April, zu ihren Mitgliederversammlungen in die Gaststätte „Zur Goldenen Krone“ ein. Um 18 Uhr beginnt die Versammlung der Jagdgenossenschaft, der sich ab etwa 19 Uhr die der Feldmarksinteressentenschaft anschließt. Neben den Berichten der Vorsitzenden und Rechnungsführer werden die Planungen für das Wirtschaftsjahr 2017 vorgestellt. pb

40 Jahre Arbeitskreis Ältere Generation Eisdorf

40 Jahre Ältere Generation Eisdorf

Seit 40 Jahren besteht der Arbeitskreis "Ältere Generation" in Eisdorf. Dies war Anlass genug, um zu einer Jubiläumsfeier in das Kirchengemeindehaus im Mitteldorf einzuladen. Die seit vielen Jahren ehrenamtlich tätige Leiterin dieses Arbeitskreises Erika Ehbrecht rief allen Teilnehmern dieser Feier ein herzliches Willkommen zu. Sie verlas Jubiläumsglückwünsche von Heinrich Schweidler, der inzwischen in Bayern lebt und einst den Arbeitskreis leitete. Schnell hatten die eifrigen Helferinnen eine wärmende und leckere Suppe den rund 90 Festteilnehmern serviert und Erika Ehbrecht wünschte allen guten Appetit.
Nach diesem gelungenen Beginn begrüßte die Leiterin besonders herzlich Pastor Wolfgang Teicke zugleich als Hausherr. Ihm dankte sie unter dem Beifall der Senioren, dass der Arbeitskreis die Räumlichkeiten im Kirchengemeindehaus nutzen darf. Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke, Bürgermeister Harald Dietzmann und den stellvertretenden Ortsbürgermeister Frank Brakebusch rief sie Dankesworte für die Unterstützung zu. Ohne diese Unterstützung wäre die laufende Seniorenarbeit nicht möglich.
Gruß- und Dankesworte
Bürgermeister Harald Dietzmann überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung zum Jubiläum "40 Jahre Seniorenarbeit in Eisdorf". Er stellte in seinem Grußwort fest, dass sich die Seniorenarbeit in Eisdorf-Willensen lohnt. Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte er ein Flachgeschenk.
Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke stellte in ihrem Grußwort die Frage in den Raum "Wer ist die ältere Generation?" Mit Beispielen gespickt zeigte sie auf, wie die ältere Generation in den zurückliegenden Jahren beurteilt wurde und wird. Der Blick nach vorn bedeutet aber auch, älter werden hat Zukunft und selbst bewusst sollen sie über das Älter werden lachen. Ihre Dankesworte an Erika Ehbrecht und Helferinnen und das überreichte Präsent wurde mit großem Beifall aufgenommen.
Kassenwartin Barbara Lagershausen zieht eine positive Bilanz
Nachdem sich alle Festteilnehmer am leckeren Büffet gestärkt hatten, hielt Barbara Lagershausen Rückblick auf 40 Jahre Arbeitskreis "Ältere Generation Eisdorf-Willensen. In den Jahren 1975 und 1976 lud die Gemeinde Eisdorf zu vorweihnachtlichen Kaffeenachmittagen in den Saal der Gaststätte "Zur goldenen Krone" (Ohse) ein. Das örtliche DRK unter der Leitung der Vorsitzenden Ingeborg Binnewies unterstützte diese Kaffeenachmittage, die bis zu diesem Zeitpunkt in Eisdorf nicht selbstverständlich waren. Für den damaligen Gemeinderat war jedoch eine Veranstaltung im Jahr, die für unsere älteren Mitbürger veranstaltet wurde, nicht ausreichend genug, so Barbara Lagershausen weiter. Deshalb wurde ein Arbeitskreis gegründet und in der ersten Zusammenkunft am 19. Januar 1977 konnte Heinrich Schweidler zum ersten Vorsitzenden dieses neu gegründeten Arbeitskreises für die Ältere Generation gewonnen werden. Ansprechpartnerin für die Willenser Bürger war Traute Allershausen. Ingeborg Binnewies übernahm das Amt der Kassenverwalterin.
Erster Kaffeenachmittag am 16. März 1977
Der erste Kaffeenachmittag des neuen Arbeitskreises fand am 16. März 1977 statt. Der Arbeitskreis hatte sich nach vorsichtiger Schätzung auf 50 - 60 Teilnehmer eingestellt. Die Raumfrage zu lösen war nicht so einfach, den 93 Personen hatten sich angemeldet. Dankenswerterweise konnte das Schützenhaus genutzt werden. Mit entsprechendem Geschirr half Julius-Otto Felbinger als Vorsitzender des DRK Badenhausen aus. Das DRK Badenhausen lieh auch mit einer Kaffeemaschine aus. "Somit konnte die erste Veranstaltung für die Ältere Generation Eisdorf/Willensen als ein großer Erfolg verbucht werden", so Barbara Lagershausen. Im gleichen Jahr wurde entsprechendes Geschirr angeschafft. Durch Spenden der Kirchengemeinde Eisdorf/Willensen, der Firma Meteor Moosgummi und der Gemeinde Eisdorf konnte die Anschaffung getätigt werden.
Senioren fühlen sich im Kirchengemeindehaus wohl
Anfangs wurden noch Tischplatten und Stühle kostenlos von Firma Harry Peinemann zur Verfügung gestellt. Mit Trecker und Gummiwagen fuhren Willi Helmoldt und Adolf Lindner die Tischplatten und Bestuhlung hin und her. Der seinerzeit ehrenamtliche und geschätzte Bürgermeister Willi Juras sorgte dafür, dass Tischplatten und Stühle angeschafft werden konnten. "Dies war der Anfang", so Barbara Lagershausen. "Seit mehr als 30 Jahren nutzte der Arbeitskreis das Kirchengemeindehaus kostenlos; seit einigen Jahren muss der Arbeitskreis für die Nutzung ein Entgelt entrichten", führte sie weiter aus.
Der Arbeitskreis erhält jährlich einen Zuschuss der Gemeinde; vor Bildung der Einheitsgemeinde von der Samtgemeinde Bad Grund. Die Helfer des Arbeitskreises trafen sich auch oft in der Adventszeit und bastelten für die Weihnachtsfeier der Älteren Generation unter Anleitung von Edda Leimeister kleine Geschenke.

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Öffentlicher Personennahverkehr in Eisdorf unzureichend

Der Verein Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V. setzt sich ein.

Auf der Jahreshauptversammlung vom Verein Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V. am 05.03.2017 wurde unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes der unzureichende öffentliche Personennahverkehr in der Gemeinde Eisdorf von den Mitgliedern angesprochen.

Als erstes wurden die viel zu klein geschriebenen Fahrpläne bemängelt. Gerade die älteren, auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesenen Einwohner, haben große Probleme mit der Schriftgröße und wenn dann noch Sonnenstrahlen einwirken, ist ein Lesen ausgeschlossen. Eine praktische Lösung, vergrößerte Fahrpläne auf ein zusätzlich vom Verein angefertigte Hinweistafel aufzustellen, wurde vom Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) mit dem Hinweis abgelehnt, dass dafür das beauftragte Busunternehmen zuständig ist. Die Mängel werden an das Unternehmen weiterleitet und das Unternehmen wird auffordert hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen.

Weiterhin wurde auf die nicht hinnehmbaren Verbindungen zum Mittelzentrum nach Osterode hingewiesen. Mit den zurzeit angebotenen Fahrten ist nur durch Umsteigemöglichkeiten in Förste, mit über 60 Minuten Aufenthalt (Wo??) oder Badenhausen, 13 Minuten Aufenthalt (Wo??) Osterode zu erreichen.

Auch, wenn der erste Bus um 06:46 Uhr in Eisdorf abfährt, Osterode aber erst nach 1 Stunde und 27 Minuten erreicht wird, ist es für Berufspendler nicht möglich, rechtzeitig am Arbeitsplatz zu erscheinen.

Auch eine direkte Verbindung zum Rathaus nach Windhausen ist nicht gegeben. Wenn für eine solche Verbindung (4,5 km) bis zu 2 Stunden und 19 Minuten bei 2x Umsteigen und dazu noch 800 Meter Fußweg angeboten wird, kann man sicherlich nicht mehr von einem zeitgemäßen öffentlichen Personennahverkehr sprechen. Ganz zu schweigen von dem Fahrpreis.

Nachdem der damals noch zuständige Kreistag Osterode und die Gemeinde Bad Grund mehrmals auf diese unzumutbaren Zustände hingewiesen haben, ist bisher keine Verbesserung eingetreten. Da in der Zwischenzeit der ZVSN einen neuen Geschäftsführer und die Zuständigkeit nun beim fusionierten Landkreis Göttingen liegt, erwartet der Vorstand vom Verein Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V., dass kurzfristig dieser nicht mehr hinnehmbare Zustand schnellstmöglich abgestellt wird. Denn auch die Einwohnerschaft aus Eisdorf hat einen Anspruch darauf, in zumutbaren Zeiten das Oberzentrum Göttingen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Lichtbildervortrag des SoVD Eisdorf-Badenhausen

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Alte Fotos weckten während der Zusammenkunft des SoVD Eisdorf-Badenhausen großes Interesse. Foto: Kippenberg

Im ehemaligen Gemeindebüro trafen sich Mitglieder des SoVD Eisdorf-Badenhausen zu einem Lichtbildervortrag alter Eisdorfer Fotos. Vorsitzende Ira Rode freute sich über das rege Interesse der Eisdorfer Einwohner an ihrer Heimatgeschichte. Besonders begrüßte sie Dietmar Lange, der an diesem Nachmittag erste gescannte Fotos, die in der Heimatstube aufbewahrt werden, zeigen wollte. Dietmar Lange stellte zu Beginn seines Vortrags sein besonderes Anliegen vor. "Ich möchte den auf den alten Fotos abgebildeten Personen einen Namen geben. Heute zeige ich alte Schulbilder. Das älteste heute gezeigte Foto ist ein Schulfoto des Zeitraums von 1875-1890", so Dietmar Lange. "Wenn der eine einen Namen einer Person zuordnen kann, dann vielleicht ein anderer helfen und ergänzen", ergänzte er.

Bei Vorführung weitere Fotos aus der Zeit vor gut 100 Jahren war die Schule noch im heutigen Küsterhaus untergebracht. Erste Namen der abgebildeten Schulkinder wurden genannt. Schnell ergänzten weitere aufmerksame Besucher dieses interessanten Nachmittags.

Sehr viele Namen konnten Personen auf Fotos aus den 1930er Jahren zugeordnet werden. Lebhaft und interessiert ging es bei Betrachtung dieser Fotos zu.

Dietmar Lange: "Ich freue mich, dass ein so reges Interesse besteht. Gern komme ich auch in einem kleineren Kreis zu einem Gespräch zusammen, um die Fotos zu beschriften. Gleichzeitig bat er, ihm alte Fotos leihweise zur Verfügung zu stellen, damit er Ablichtungen davon in der Heimatstube archivieren kann. Das Original erhält der Besitzer kurzfristig zurück."

Vorsitzende Ira Rode dankte Dietmar Lange für den interessant gestalteten Nachmittag und bat, die Arbeit von Dietmar Lange zu unterstützen. Mit einem kleinen Imbiss klang die Zusammenkunft aus. kip

Reit und Fahrverein SG Bad Grund ehrte erfolgreiche Reiter

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Die erfolgreichen Reiterinnen und der erfolgreiche Kutscher des RFV der Samtgemeinde Bad Grund. Foto: Bordfeld

Im Reiterstübchen der vereinseigenen Reithalle in Eisdorf „regnete“ es Pokale. Denn der Reit- und Fahrverein der Samtgemeinde Bad Grund ehrte die erfolgreichen Reiterinnen und den Kutscher Sebastian Ahrens für deren Erfolge im zurückliegenden Turnierjahr.

Gewertet wurden übrigens die Turnierteilnahmen und Platzierungen nach unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen sowie nach Schwierigkeiten der Prüfungsanforderungen. Auch die Freizeitreiter durften ihre Teilnahmen an Freizeitveranstaltungen und Distanzritten ebenso für die Wertungen melden.

Die erste Vorsitzende, Gabi Henze, brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele gute Plätze mit Hilfe der Pferde errungen wurden. Neben Pokalen und Medaillen erhielten die Erstplatzierten jeder Kategorie einen Wanderpokal, der nach dreimaliger, fortlaufender Erstplatzierung  behalten werden darf.

Bei den Dressur-Junioren sicherte sich Vanessa Gut auf „Flambeau“ den Sieg.

Gleiches gelang beim Springen der Erwachsenen Jessica Riehl auf „Jumping Jack“.

Bei den Freiheit-Junioren durfte Elisa Delin Gorke den Pokal entgegennehmen, weil sie sich mit „Peacy“ den ersten Platz sicherte. Auf die Plätze zwei bis fünf kamen Celina Lohrberg auf „Don“, Sophia Müller auf „Archie“, Sara Müller, ebenfalls auf „Archie“ und Vanessa Gut auf „Flambeau“.

Bei den Freizeit-Erwachsenen lag Tanja Wachsmuth mit ihrer „Gypsy“ ganz vorne. Auf den Plätzen zwei bis vier folgten Jessica Riehl und „Jumping Jack“, Anna-Lina Lüer auf „Fiona“ und Tanja Wittig auf „Farah“.

Sebastian Ahrens wiederum spannte „Mandy“ und „Mira“ vor seine Kutsche, was für ihn am Ende bei den Junioren der Fahrer den Sieg bedeutete. pb

Reit- und Fahrverein SG Bad Grund startet auch 2017 richtig durch

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Die geehrten Mitglieder und der Vorstand des Reit- und Fahrvereins der Samtgemeinde Bad Grund. Foto: Bordfeld

Die Ehrung von Nikola Müller, Anja Gorke und Michael Lohrberg für ihre bereits 25 Jahre währende Treue zum Verein und die Wahlen, bei denen die Mitglieder dem Vorstand ihr Vertrauen verdeutlichten, standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Reit- und Fahrvereins der Samtgemeinde Eisdorf.

Im Reiterstübchen der vereinseigenen Reithalle in Eisdorf ließ die erste Vorsitzende, Gabi Henze, die Aktionen im Jahr 2016 Revue passieren. Denn der RFV hatte im Mai einen Pokalritt, in den Sommerferien einen Schnupperkurs und das Geschicklichkeitsturnier sowie im August das traditionelle, zweitägige Reit- und Springturnier ausgerichtet.

Die Freizeit-Aktionen seien auf sehr großes Interesse gestoßen, womit feststeht, dass sie auch in diesem Jahr ausgerichtet werden.
Für das anstehende Turnier wären mehrere Arbeitseinsätze notwendig gewesen, bei denen stets eine gute Helferbeteiligung festzustellen war. Besonders habe sie gefreut, dass auch zahlreiche jugendliche Helfer anzutreffen waren. Sie dankte all denen, die vor, während und nach dem Turnier mitgeholfen sowie Kuchen gespendet haben. Ein weiteres Dankeschön ging aber auch an Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke, welche die Schirmherrschaft über das Turnier übernommen hatte.

Auf dieses Jahr zu sprechen kommend, ließ Gabi Henze durchblicken, dass der Pokalritt am 23. April, das WBO-Turnier (Gelassenheitsprüfungen und Dressur bis Kl. E) am 16. Juli, der Schnupperkurs in den Sommerferien und das Dressur- und Springturnier am 19. und 20. August ausgerichtet werden. Außerdem wolle man das 40jährige Bestehen des RFV der Samtgemeinde Bad Grund im 41. Jahr nachfeiern.
Ann-Kathrin Hillebrecht legte anschließend die Berichte von Sportwartin Sonja Belzer und Jugendwartin Michaela Beck vor.

So war zu vernehmen, dass das letztjährige Turnier mit den Nennungen knapp an der Grenze von „zu viel“ gewesen wäre. Man sollte es aber bei der Ausschreibung belassen und hoffen, dass es auch 2017 klappt.
Beim Pokalritt wird es eine Änderung geben. Während die Reiter weiterhin den Markierungen folgen, werden die Kutschen nach Karte die vorgeschriebene Strecke befahren.

Weiter teilte die Sprecherin mit, dass es zwei weitere Orientierungsritte im Kreis Osterode geben wird. Der eine startet bereits am 2. April in Neuhof, der zweite am 13. Mai in Teichhütte. Abschließend ließ sie die Versammlung noch wissen, dass bei der Kreismeisterschaft Freizeit 2016 bei den Erwachsenen als Sieger Anna-Lina Lüer entschieden wurde.

Auf die Jugend zu sprechen kommend, verwies Michaela Beck darauf, dass diese  im letzten Jahr sehr aktiv gewesen war, und in großer Zahl tatkräftig mit angepackt hatte. Besonders nennenswert sei die Beteiligung rund um das Turnier gewesen.

Aber auch die Teilnahme an den  Unterrichten sei sehr positiv gewesen. Daran zeige sich das große Interesse und der bestehende Bedarf. Dass viel Leben in dem kleinen Verein vorherrscht, zeige allein die Tatsache, dass die Jugend für den Schüttenhoff einen Umzugswagen baut.

Abschließend stellte Ann-Kathrin Hillebrecht die geplante Stukturreform des Pferdesportverbandes Hannover vor.

WAHLEN

  • Zweite Vorsitzende: Uta Hillebrecht
  • Sportwartin: Sonja Belzer
  • Ersatzkassenprüferin: Denise Gemende

Ältere Generation Eisdorf feiert mit einem Brunch am 1. April das 40-jährige Bestehen

Mit einem gemütlichen Brunch am Samstag, 1. April, 11 Uhr, im Kirchengemeindehaus in Eisdorf will der Arbeitskreis "Ältere Generation Eisdorf" das 40-jährige Jubiläum des Arbeitskreises feiern.

Die 1972 aus drei Landkreisen und zwei Verwaltungs-/Regierungsbezirken gebildete Samtgemeinde Bad Grund fand in den fünf Mitgliedsgemeinden recht unterschiedliche Voraussetzungen im gemeindlichen Angebot vor. So zählte zu den vornehmsten Aufgaben dieser neuen Verwaltungseinheit das Bemühen um ein möglichst einheitliches Angebot. Dazu zählte auch das Angebot für die Ältere Generation. In den Mitgliedsgemeinden Badenhausen und Windhausen kümmerten sich die örtlichen DRK-Ortsverbände um ein entsprechendes Angebot. In der Bergstadt Bad Grund bot die Kommune zunächst in eigener Regie ein entsprechendes Programm an. Später kümmerte sich die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Grund um ein entsprechendes Programm. Im Flecken Gittelde bildete sich der Arbeitskreis "Ältere Bürger" und in Eisdorf erarbeitete zunächst die Gemeinde mit Unterstützung des Bürgermeisters Willi Juras und den örtlichen Ratsmitgliedern und deren Ehefrauen um ein entsprechendes Angebot. 1977 bildete sich der Arbeitskreis "Ältere Generation Eisdorf", deren Leitung in verschiedenen Händen lag bis Erika Ehbrecht die Leitung dieses Arbeitskreises übernahm. Dem Arbeitskreis 1995 gehörten Ingeborg Binnewies, Emmy Brünjes, Gerda Isermann, Ilse Kriebel, Edda Leimeister an, Adolf und Hertha Lindner, Ingeborg Lohrberg, Heinrich und Johanna Schweidler und Anni Uhe, Der Arbeitskreis lädt die älteren Mitbürger zu Kaffeenachmittagen, Lichtbildervorträgen, Liedernachmittagen, Tanzdarbietungen und Vorlesungen ein. Diese Zusammenkünfte werden gern angenommen und deshalb gut besucht. Zweimal im Jahr werden Busfahrten angeboten. Diese Fahrten erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Samtgemeinde Bad Grund und später die neue Gemeinde Bad Grund förderte und fördert mit Zuschüssen diese Arbeitskreise, damit für die älteren Einwohner vor Ort etwas geboten werden kann.

Mit einem Brunch soll das 40-jährige Bestehen des Arbeitskreises "Ältere Generation" Eisdorf gefeiert werden. kip

Der Eisdorfer Schüttenhof steht vor den Türen

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Männeradjudant, Dirk Grünewald, Männermajor Stefan Rutzen, zweiter Schützenmeister Ioannis Hondrogiannis und erster Schützenmeister Dietmar Eisler präsentieren voller Stolz eines der neuen Hinweisschilder (v. l. n. r.). Foto: Bordfeld

Dass es keine 70 Tage mehr währen wird, bis Eisdorf und auch Willensen ganz im Zeichen des Eisdorfer Schüttenhoffs stehen, dass die Ortseingangsschilder darauf warten, an besagten Stellen befestigt zu werden, und das es 2021 durchaus auch weibliche Chargierte geben könnte, all das wurde während der Jahreshauptversammlung des Eisdorfer Schüttenhof Vereins (ESV) deutlich.

Eingangs brachte aber der erste Schützenmeister, Dietmar Eisler, seine Freude darüber zum Ausdruck, eine überaus angemessene Zahl von Teilnehmern, unter ihnen auch viele junge Leute, im Schützenhaus begrüßen zu können.

In seinem Bericht machte er deutlich, dass man im zurückliegenden Jahr bestimmt nicht die Hände in dem Schoß gelegt hatte, sondern dass ein überaus aktionsreiches 2016 hinter sich gebracht wurde. Zum einen galt es, Spielmanns- und Musikzüge für den Schüttenhoff zu buchen und zum anderen einen informativen Flyer druckreif zu gestalten. So „nebenbei“ habe man auch zusammen mit dem Schützenverein Eisdorf das Himmelfahrtsfest ausgerichtet, ohne dabei die Vorbereitungen der Eisdorfer Nacht aus den Augen zu verlieren. Bei der sollte sich übrigens herausstellen, dass man das Kultur- und Sportzentrum (KuSZ) noch hätte ausbauen können, um alle Gäste unterzubringen. Am Ende habe es aber auch ohne Erweiterung bestens geklappt.

Nach diesem Ausflug durch 365 ereignisreiche Tage ergriff Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke das Wort und sprach ein großes Dankeschön für die bislang geleistete Arbeit aus. „Ihr ward ja doch sehr rührig“. Groß war ihre Freude über die Tatsache, dass junge Leute dem ESV beigetreten sind. Sie hoffe, dass es so weiter geht.

Bürgermeister Harald Dietzmann versicherte, dass er sehr neugierig sei, was über den Schüttenhoff vorgetragen werde, denn dass Spannung auf diese große Festivität gestiegen wäre, könne nicht übersehen werden. Der dritte Grund wäre aber der, dass er und auch Petra Pinnecke als kommunale Politiker die Wertschätzung dokumentieren und zeigen wollten, wie wichtig ihnen die Arbeit der Vereine ist. Denn es sei nicht selbstverständlich, was die ehrenamtlichen Chargierten mit persönlicher Bereitschaft und Verantwortung für den Ort und die Tradition so übernehmen.

Dann ließ Dietmar Eisler durchblicken, dass das Aufstellen der neuen Hinweisschilder am 6. Mai erfolgen wird. Den ersten Beifall erhielt eines von ihnen, als es während der Versammlung vorgestellt wurde. Das Übungsschießen findet 27. Mai in der Zeit von14 bis 20 Uhr sowie am 28. Mai von 11 bis 14 Uhr statt. Dabei soll auch schon das Beste ausgeschossen werden. Im Mai soll ebenso ein neu erstellter Flyer verteilt werden.
Am 8.Juni wird dann die Ehrenpforte aufgebaut, denn am 9. Juni startet der Schüttenhoff, der am  11. Juni mit dem Umzug durch Eisdorf und Willensen ausklingen wird.

Im Laufe der Versammlung wurde aber schon weiter, als bis zum Juni 2017 geschaut. Der erste Schützenmeister gab zu bedenken, dass der Schüttenhoff 2021 im Prinzip an einem seidenen Faden hängt. Das lege bestimmt nicht an den Finanzen, sondern eher daran, dass zwar viele mitfeiern, aber beispielsweise nicht das Ehrenamt eines chargierten übernehmen wollten.

Gerd Beckert betonte, dass es doch auch möglich sein müsse, ehemalige Eisdorfer, die jetzt anderweitig im Altkreis Osterode wohnten, aber nie das Interesse an ihrem Heimatort verloren haben, in den Schüttenhoff mit einzubeziehen. Dietmar Eisler wiederum wies darauf hin, dass man auch die neuen Bürger nicht außen vor lassen, sondern auf sie zugehen sollte.

In jedem Fall wird sich am 11. Juni Proklamation der neuen Chargierten herausstellen, ob eine Frau bei den neuen Chargierten dabei ist.

Abschließend kam das Thema auf das angestrebte und bereits von Männermajor Stefan Rutzen fertiggestellte neue Wappen, in welchem sowohl Eisdorf, als auch Willensen drauf zu finden sein sollen. Da diese beiden Ortschaften bereits über 40 Jahren eine Schüttenhoff-Gemeinde sind, habe er schon mit Ortsvorsteher Hartmuth Nienstedt gesprochen, so Eisler. Der hab zugesichert, dass Willensen auch geschmückt sein wird, damit die Kapellen und der Umzug nicht durch einen sterilen Ort ziehen müssen. pb

 

WAHLEN:

  • Ersatzkassenprüfer: Jan Vollrath

 

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Das neue Schüttenhoff-Wappen Eisdorf/Willensen.

Dietmar Lange digitalisiert Fotos und Schriften der Heimatstube

Dietmar Lange digitalisiert alte Fotos und Schriften der Heimatstube. Begonnen hat er,  schwerpunktmäßig die alten in der Heimatstube aufbewahrten Schul- und Konfirmationsfotos auf seinem Computer einzuscannen und in dieser neuen Technik der Heimatstube zur Verfügung zu stellen. Er möchte noch einen Schritt weitergehen und möchte diese alten Fotos mit Namen versehen. Dazu ist er auf die Unterstützung aus insbesondere der älteren Einwohner angewiesen, die ihm diesen oder jenen Namen der abgebildeten Person nennen können. Dietmar Lange: "Den alten Fotos möchte ich einen Namen geben! Dies ist mein Anliegen."
Gern besucht Dietmar Lange nach Terminvereinbarung interessierte Einwohner mit seinem Computer, um vor Ort die alten Fotos zu zeigen und die Namen einzufügen.
Ebenso möchte er alte im Familienbesitz befindliche Fotos digitalisieren, um sie so der Nachwelt in der Heimatstube zu erhalten. Die alten Fotos und Schriften sollen in der Heimatstube allen Interessierten zugänglich sein. Auch möchte er alte Anekdoten festhalten. Gern ist er spontan zu einem Gespräch bereit.
Dazu besteht im allgemeinen montags ab 19.30 Uhr in der Heimatstube im Mitteldorf Gelegenheit.
Weitere Informationen und zur Terminvereinbarung ist Dietmar Lange, Uferstraße 43, per Telefon (05522) 8 17 50 erreichbar. kip