Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

Der beste Freund des Menschen gehört wieder an die Leine

Jagd Eisdorf JHV 2017

Die Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft und der Feldmarksinteressentenschaft, Walter Krückeberg (li). und Joachim Lawes (re.) zusammen mit Bodo Ehrenberg. Foto: Bordfeld

Walter Krückeberg, erster Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Eisdorf, verwies während der Jahreshauptversammlung darauf hin, dass für Hunde in freier Natur bis zum 15. Juli, im Interesse des tierischen Nachwuchses, die absolute Leinenpflicht gilt. Und er bat alle, die mit ihrem besten Freund spazieren gehen, daran zu denken. Er bedauerte, dass es doch alle Jahre wieder Menschen gibt, welche sich über diese gesetzlich vorgeschriebene Pflicht hinwegsetzen.

Erfreulich sei dahingegen das Aufstellen der Schranke Am Steinweg gewesen. Da hätten die Vorstände der Feldmarksinteressentenschaft, der Forstgenossenschaft und der Jagdgenossenschaft Eisdorf eine gute Entscheidung getroffen. Diese Schranke habe letztendlich bewirkt, dass der Wald und die Feldmark bislang von wilder Müllentsorgung bewahrt geblieben sind. Auch der unberechtigte Fahrzeugverkehr sei dadurch erfreulich zurückgegangen.

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Eisdorf hat wieder einen Ortschronisten

Ortschronist Eisdorf 

Foto: Bordfeld

Eisdorf hat mit Helge Altmann wieder einen Ortschronisten, was nicht nur Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke freut. Auch wenn er erst seit acht Jahren in dieser Ortschaft wohnt, fühlt er sich mit ihr und deren Geschichte eng verbunden. Denn seine Großeltern lebten schon dort. Nachdem es seine Eltern nach Hannover gezogen hatte, hieß 2009 für ihn und seine Frau Annette das Ziel Eisdorf. Während sie zusammen mit Jürgen Zuchowski und Petra Pinnecke die ehrenamtliche Aufgabe der Dorfmoderatoren übernommen hat, ist bei ihm der Entschluss gefallen, dass die Geschichte Eisdorfs nicht einschlafen dürfe. Mittlerweile ist der ebenfalls ehrenamtliche Ortschronist bereits ein fester Bestandteil der wöchentlichen Treffen des Förderkreises Heimatgeschichte und Heimatstube im Dorfmuseum. pb

7. Pilgerweg am 21. Mai

Pilgerweg 2017 V 03

Monika Klapproth, Christa Reinbrecht, Pastor Wolfgang Teicke und Ursel Kronjäger schauten sich schon mal im Vorfeld den Verlauf des siebenten Pilgerweges an und nahmen auch am „Scheideweg“ Platz. Fotos: Bordfeld

Die evangelischen, katholischen und neuapostolischen Kirchengemeinden der Gemeinde Bad Grund laden am Sonntag, 21. Mai, zum Begehen des bereits siebenten Pilger- und ersten Reformationsweges ein. Der wird unter dem Motto „Wider Hans Worst“ gegen 14 Uhr an der Kapelle zu Willensen starten. Traditionsgemäß wird an vier Stationen Halt gemacht, bei denen stets „eingestiegen“ werden darf.

Für die ersten Vorgespräche trafen sich jetzt Vertreter der Kirchengemeinden in Badenhausen. Und schnell stand fest, dass der Weg im Reformationsgedenkjahr über den Hammensen, an der Staufenburg vorbei, nach Gittelde zu beiden Gotteshäusern führen und auf dem Freizeitgelände Gittelde ausklingen wird.

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Kinder bauten die Arche Noah

KitaEisdorfArcheNoah 01

Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte St. Georg sorgten dafür, dass die Arche Noah im Eisdorfer Gotteshaus vor Anker ging. Fotos: Bordfeld

Wer die St. Georg-Kirche zu Eisdorf betrat, hatte fast das Gefühl, auf Wasser zu gehen. Denn im Altarraum war die Arche Noah vor Anker gegangen, um dort von Noah und dessen Familie mit je einem Paar von den Tieren dieser Welt beladen zu werden. Mit diesem kleinen Musical ging die Bibelwoche zu Ende, welche in der Kindertagestätte durchgeführt wurde.

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Wie erklären Eltern ihren Kindern, dass der Tod zum Leben gehört?

Kita Elternabend Tod Abschied

Diakonin Andrea Brinkmann beantwortete die Frage, wie Kindern erklärt werden sollte, dass der Tod zum Leben gehört.

Erzieherinnen der Kindergärten der Gemeinde Bad Grund und Eltern, deren Nachwuchs diese Einrichtungen besucht, trafen sich erstmals gemeinsam im Sitzungssaal des Rathauses in Windhausen, um sich über ein schweres und doch wichtiges Thema zu informieren: „Tod erleben – Abschied nehmen – wie begleiten wir dabei unsere Kinder?“.  Als Referentin war Diakonin Andrea Brinkmann gekommen, die auch  Krippenberaterin und Mediatorin im Kirchenkreis Harzer Land ist. Sie erklärte, dass auch sehr kleine Kinder trauern können und müssen, dies aber ganz anders aussieht als bei den Großen. "Kinder springen in Trauerpfützen und wieder heraus wogegen Erwachsene darin waten wie in einem breiten Fluss. Es ist wichtig, die Kleinen gut dabei zu begleiten und zu versorgen."

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63 Spender kamen zum Blutspenden

Das DRK Eisdorf freut sich über den Besuch von 62 Wiederholungsspendern und einem Erstspender. Sie kamen zum Blutspendetermin in das Kultur- und Sportzentrum. Die Vorsitzende des DRK Eisdorf dankte Jürgen Brandt für seine 50. Spende und Lars Elligsen für seine 40. Spende. Das DRK Eisdorf dankt auch Spendern für weniger Spenden, denn jede Spende kann Menschenleben retten und ist gern gesehen. kip

Blutspenden

 

Donnerstag, 20. April 2017
16:00 - 19:30 Uhr
Kultur- und Sportzentrum
Jahnstraße 21

Osterfeuer am Ostersamstag

Osterfeuer Steinweg 2017

Osterfeuer am Steinweg

Pokalritt des RFV SG Bad Grund startet am 23. April

Der Reit- und Fahrverein der Samtgemeinde Bad Grund lädt am Sonntag, 23 April, zu seinem traditionellen Pokalritt ein. Teilnehmen dürfen Reiter und Fahrer mit ihren Gespannen.

Die berittenen Teilnehmer starten ab 10 Uhr, die Kutschgespanne ab 12 Uhr. Die Meldestelle ist ab 9 Uhr geöffnet. Start und Ziel ist die Reitanlage des Ausrichters am Königsweg in Eisdorf.

Gewertet wird in fünf Kategorien: Großpferde Gäste, Großpferde Vereinsmitglieder, Gäste Ponys, Vereinsmitglieder Ponys und die Kutschen. Die etwa 15 bis 20 Kilometer umfassende Strecke besteht aus festen Wegen sowie aus Feld-, Wald- und Wiesenwegen.

Die Sieger werden Pokale erhalten, die ersten zehn Platzierten Schleifen und Urkunden. Die Vereinsmitglieder erhalten Wanderpokale, die es gilt zu verteidigen.  

Damit besagte Siegestrophäen auch überreicht werden können, werden die Vorjahressieger gebeten, eben diese am 23. April mitzubringen, oder vorher bei der ersten beziehungsweise zweiten Vorsitzenden Gabi Henze, Eisdorf, und Uta Hillebrecht, Dorste, abzugeben.

Für das leibliche Wohl der Reiter, Fahrer und Zuschauer wird in jedem Falle  gesorgt sein. pb

Osterfeuer Uferstraße - Über Nacht Baumkrone abgesägt

Osterfeuer Eisdorf Baumkrone agesägt

Das am Gründonnerstag aufgebaute Osterfeuer ohne die über Nacht abgeschnittene Krone. Fotos: Kippenberg

Großes Entsetzen und große Bestürzung bei der Osterfeuergemeinschaft Eisdorf-Uferstraße. Über Nacht zum Karfreitag sägten Unbekannte die Krone der mitten im aufgeschichteten Osterfeuer aufgestellte Fichte ab. Bis vier Uhr war eine Wache vor Ort am Osterfeuer. Zwischen vier Uhr und sieben Uhr in der Nacht zum Karfreitag wurde die Fichtenkrone fachmännisch abgesägt. Die Krone lag am Karfreitag Morgen an der Böschung der vorbeiführenden Söse.

Der Schock war bei den Mitgliedern der Osterfeuergemeinschaft Uferstraße groß, als sie die Freveltat sahen oder davon hörten. Besonders die Kinder, die seit Wochen beim Herbeischaffen der Hecke geholfen hatten, waren traurig. Im Gespräch mit den Erwachsenen klang Wehmut mit. Die Pflege überlieferten Brauchtums wird mit Füßen getreten, so die Meinung der ehrenamtlich Tätigen.

Wochenlang hatten Erwachsene und Kinder der Osterfeuergemeinschaft Hecke und Strauchschnitt zusammengeholt und am Gründonnerstag mit dem Aufschichten des Brennmaterials um den Baum begonnen, nachdem zuvor eine prächtige Fichte aufgestellt war. Am Karfreitag standen Restarbeiten auf dem Programm und der Ostersamstag sollte für das Aufräumen des Osterfeuerplatzes genutzt werden.

Beherzte Männer suchten nach einer Lösung. Zunächst wurde die Fichtenkrone von der Uferböschung geborgen und danach begannen die Arbeiten, um die Krone wieder auf den Meiler anzubringen. Die Überlegung, eine neue Fichte aufzustellen und erneut das Brennmaterial um diesen Baum aufzuschichten, musste aus Zeitgründen verworfen werden.

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke besah sich den Schaden. Auch sie war entrüstet. Sie tröstete besonders die Kinder und überreichte ein Präsent zum Trost und zugleich als Dank für die Pflege  des Brauchtums. Sie hofft und wünscht, dass die angedachte Lösung vom Erfolg gekrönt sei. kip

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