Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

Pflegereform 2017 stand im Mittelpunkt der Zusammenkunft des SoVD

SOVDEisdorfVortragPflegereform2017

Maleen Watermann spricht vor Mitgliedern des SoVD zum Thema "Pflegereform 2017". Foto: Kippenberg

In der ehemaligen Gemeindeverwaltung trafen sich bei herrlichem Oktober-Wetter Mitglieder des SoVD Eisdorf-Badenhausen. Zu dieser Zusammenkunft begrüßte Vorsitzende Ira Rode ganz herzlich die Leiterin der Geschäftsstelle des SoVD-Kreisverbands Osterode Maleen Watermann.
In einem mit Lichtbildern unterlegten umfassenden und sehr informativen Vortrag beleuchtete Sozialberaterin Maleen Watermann die Veränderungen, die durch das Reformgesetz 2017 in der Pflege eingetreten sind. Nach allgemeinen Ausführungen zeigte sie die Pflegebedürftigkeit nach neuem Recht auf. Dabei beleuchtete die Referentin das Verfahren bei den Pflegekassen, die gutachterliche Tätigkeit des Medizinischen Dienstes, die Pflegeleistungen und die Absicherung der Pflegeperson. Maleen Watermann: "Grundsätzlich ist jeder dort pflegeversichert, wo er krankenversichert ist. Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung und familienversicherte Personen sind automatisch pflegeversichert." Weiter betonte Maleen Watermann, dass der Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung von Vorversicherungszeiten abhängig ist. Ausführlich machte sie deutlich, wer nach neuem Recht pflegebedürftig ist. Dabei beschrieb sie den Grad der Selbstständigkeit als neuen Maßstab, der sich untergliedert in Selbstständigkeit, überwiegende Selbstständigkeit, überwiegende Unselbständigkeit und in Unselbständigkeit.
Anhand von Beispielen zeigte sie auf, wie der Pflegegrad im Detail ermittelt wird und wie die Pflegebedürftigkeit ermittelt wird. Mobilität und die Fähigkeiten des Pflegebedürftigen werden ermittelt und fließen in die Begutachtung ein. Bei dieser Begutachtung sind besondere Problemlagen zu berücksichtigen.
Weiter wurden von Maleen Watermann Fragen der Selbstversorgung, krankheitsbedingte Anforderungen, des täglichen Lebens und das Bestehen sowie die Pflege sozialer Kontakte erörtert. Besonders interessant fanden die aufmerksamen Zuhörer, durch deren Fragen die verschiedenen Themen vertieft wurden, die Erläuterungen der Einstufung in fünf Pflegegrade und das Verfahren bei den Pflegekassen einschließlich der Tätigkeit des Medizinischen Dienstes.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Referentin bei ihren breiten Ausführungen zu den Pflegeleistungen unterteilt in Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Recht informativ waren ihren Ausführungen zu der Kombination der Inanspruchnahme von Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Mit Hinweisen zu Entlastungsbeträgen und der Absicherung der Pflegeperson einschließlich der Ansprüche der pflegenden Personen sowie dem Angebot  der Einzelberatung im Bedarfsfall beendete Maleen Watermann ihre mit langanhaltendem Beifall aufgenommenen Informationen.
Vorsitzende Ira Rode dankte der Referentin mit einem Präsent für ihre mit viel Interesse aufgenommenen Informationen. Einzelgespräche einzelner Mitglieder schlossen sich an. kip

Was machen Dorf-Moderatoren?

DorfmoderatorenEisdorf 01

Die drei Eisdorfer Dorfmoderatoren Annette Altmann, Jürgen Zuchowski und Petra Pinnecke haben Platz auf dem neuen Vorplatz des KuSZ genommen. Fotos: Petra Bordfeld

Dass Funk- und Fernsehen-Moderatoren zumeist wichtige Kernsätze aufgreifen, bei Konflikten vermitteln und den Dialog fördern, dürfte allen bekannt sein. Was aber machen Dorf-Moderatoren? Diese Frage beantworteten Annette Altmann, Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski, die dieses Ehrenamt Anfang des Jahres 2017 in Eisdorf übernommen und mittlerweile diverse Zertifikate erhalten haben.

Sie wollen Eisdorfer Bürger und deren Ideen unterstützen und auf den Weg bringen. Im Prinzip beschreiten sie den gleichen Weg, wie ihre hauptberuflichen Kollegen, denn sie machen sich als Vermittler für Kooperation, Koordination und Kommunikation zwischen den Vereinen und Verbänden sowie und einzelnen Bürger stark.

Begonnen hat alles damit, als Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke vernahm, dass in Süd Niedersachsen 15 Dörfer gesucht wurden, die an dem Modellversuch „Musterhausen gestaltet Zukunft“ mitmachen wollten. Allein der Titel ließ sie hellhörig werden. Schließlich will sie ihre Hände nicht in den Schoß legen, wenn sie mal keine Ortsbürgermeisterin mehr ist. „Vielmehr habe ich dann mehr Zeit mich letztendlich auf der unpolitischen Ebene zu engagieren und einzubringen“. Erst mit der Dorfmoderation zu beginnen, wenn sie im politische Rentenalter stünde, sei aber zu spät. Sich als Bindeglied zwischen Vereinen, Verbänden, Bürgern und der Politik zu agieren und somit die Möglichkeit zu haben und zu geben, die dörfliche Situation zu stabilisieren oder zu verbessern, sei doch ein erstrebenswertes Ziel.

Sie sollte mit ihren Überlegungen aber nicht alleine bleiben. Denn, auch wenn Annette Altmann erst vor acht Jahren nach Eisdorf kam, fühlt sie sich dort hundertprozentig zu Hause. Ihr Mann Helge, dessen Großeltern in Eisdorf ansässig waren, kehrte aus ideellen Gründen in diesen Ort zurück. Und sie, die im Rahmen des Immobilienverwaltungs-Unternehmens ihres Mannes tätig ist, hat es nicht eine Sekunde bereut, mitgegangen zu sein. Sie habe schon als „Zugereiste“ die schon lange gesuchte bessere Lebensqualität in Eisdorf gefunden. „Ich möchte, dass die nicht verloren geht und andere Vorteile des Lebens auf dem Dorf aufzeigen“. Als Petra Pinnecke „eines schöne Tages“ den Flyer „Dorfmoderation“ vorstellte, hatten beide festgestellt, dass sie sich auf einer Wellenlänge befinden. Beide machten sich auf den Weg nach Nörten-Hardenberg, um sich über diesen Modellversuch zu informieren und  kehrten „angekickt“ zurück. „Der Ideenkanal war freigelegt, denn das war unser Thema“.

Der dritte im Bunde ist Jürgen Zuchowski, der sich beruflich auch mit gemeinnützigen Organisationen beschäftigt und zwar von Clausthal Zellerfeld aus. Aber vor sechs Jahren wollten er und seine Lebenspartnerin sich wohnlich verändern und stießen bei der Suche nach einem Eigenheim auf Eisdorf. Auch er fühlte sich in der Ortschaft sofort aufgenommen. Als in seinem Briefkasten der Flyer landete, wurde seine Neugier geweckt, schließlich wollte er sich für Eisdorf einsetzen. Zwar hat er im Moment noch wenig Zeit, aber es ist abzusehen, wann die mehr wird. Für ihn ist es einfach eine tolle Idee, die ihm auch hilft das Dorf besser kennen zu lernen. Außerdem macht es ihm Spaß, sich mit anderen Gedanken zu machen, was geändert und verbessert werden kann.

Im Prinzip sind sie mittlerweile ein eingespieltes „Dream-Team“. Denn, auch wenn  sie manchmal verschiedener Meinung sind, ziehen sie trotzdem an einem Strang. Dafür treffen sie sich alle vier Wochen und halten alles schriftlich fest. „Wir wollen schließlich nichts von den diskutierten Belangen vergessen. Außerdem macht alles Spaß und ist keine Belastung, sondern ein Ausgleich zum sehr anstrengenden Alltag“.

Schließlich haben sie sich fest vorgenommen, dörfliche Charaktermerkmale zu erhalten, zukunftsträchtige Projekte mit zu entwickeln, Jugendbeteiligung zu fördern, ortsnahe Versorgung zu unterstützen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, die Mobilität im Alltag zu erleichtern, Ideen aufzugreifen, Bedarf zu vermitteln und Umsetzbarkeiten zu prüfen sowie Erfahrungsaustausch mit anderen Dörfern zu führen. Letztendlich sei der Gedankenaustausch über ortsnahe Versorgung, Verkehrsanbindungen, Vereinsangebote und Fördermittel sehr wichtig.

Übrigens haben die drei die erarbeitete Theorie auch schon mindestens zweimal in die Praxis umgesetzt. Denn sie haben sich T-Shirts mit dem entsprechenden Logo fertigen und Ansichtskarten drucken lassen. Letztere werden  zugunsten gemeinnütziger Projekte verkauft und sind bei Annette Altmann erhältlich.

Weil sie aber auch herausfinden möchten, welche Art von Mitfahrzentrale von den Eisdorfer gewünscht wird, ist bereits eine Umfrage gestartet. „Erst, wenn die abgeschlossen ist, werden wir konkrete Überlegungen in Angriff nehmen“.

Wer Interesse hat, kann sich die entsprechende PDF-Datei dazu im Internet herunterladen.

Zu den dörflichen Charaktermerkmalen wiederum gehören aber auch ein funktionstüchtiges Vereinsleben ebenso, wie die Heimatpflege und die dorfeigene Wasserquelle im Kreytertal. „Ganz wichtige Faktoren sind aber die Eisdorfer und deren Herzlichkeit. Die gehen auf einander zu und sind zuvorkommend und nehmen auch neue Mitbürger in ihre Runde auf“. Im Prinzip hätten die Eisdorfer Sinn für Fortschritt ohne dabei die Tradition, wie beispielsweise den „Schüttenhoff“ zu vergessen. Übrigens sei Eisdorf landesweit für seine Sauberkeit und seine Ordnungsliebe bekannt. „Schließlich packt hier jeder mit an und steht für den anderen ein“. Dabei sei es völlig egal, auf welcher politischen Ebene sich der eine oder andere bewegt.

„Wir diskutieren zwar zu dritt miteinander, aber wir hören auch gerne zu“. Aus dem Grunde sollten diejenigen, denen eine Idee durch die grauen Zellen jagt, bei ihnen anrufen, sie anmailen oder auf der Straße ansprechen, bevor sich Kopfschmerzen breit machen. „Jede Idee wird ernst genommen“.

Im Prinzip müsse erst mal kritisch überlegt werden, was fehlt und gebraucht wird. „Wir wollen nicht einfach sagen: Das machen wir“. Im Bereich der ortsnahen Versorgung gebe es viele Ideen, die gemeinsam aufgegriffen und entwickelt werden können.

DorfmoderatorenEisdorf 02

In jedem Falle haben die Eisdorfer Moderatoren noch viel vor. Wer den dreien mit Ideen zur Seite stehen möchte, sollte sich merken: www.eisdorf.de und E-Mail Dorfmoderatoren@eisdorf.de pb

Dorfmoderation Eisdorf

SoVD Eisdorf-Badenhausen lädt ein zum Vortrag über die Pflegereform

Zu einem Vortrag über die Pflegereform lädt der SoVD Eisdorf-Badenhausen am Montag, 16. Oktober, 15.30 Uhr, in das ehemalige Gemeindebüro in Eisdorf, Mitteldorf 20, herzlich ein. Mit dem Pflegestärkungsgesetz treten zahlreiche Veränderung für das Pflegerecht ein. kip

Gedächtnistraining in Bewegung

KSBLehrgangEisdorf 01

Es machte allen sichtlich Spaß Körper und Geist in Form zu bringen. Foto: Petra Bordfeld

Bewegtes Denken - Denken bewegt!

Acht Übungsleiterinnen und vier Übungsleiter aus Hannover, Hameln oder Umkreis von Göttingen lockte das Angebot einer Fortbildung zum Thema „Gedächtnistraining des Kreissportbundes Göttingen – Osterode“ in die Eisdorfer Turnhalle. Die Referentin, Monika Volkmann-Lüttgen, reiste sogar aus Wuppertal an.

Die ausgebildete Fitness- und Gedächtnistrainerin gab Aufgaben und Anregungen dafür, wie das Training mit Bewegungen mit dem Denken für Körper und Geist kombiniert werden kann.

Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter ließen sich von dem abwechslungsreichen Programm mit verschiedenen Materialien, wie beispielsweise Bälle, Buchstabenkarten, Zahlenwürfel, aber auch durch Fingerspiele begeistern. Alle hatten viel Spaß daran, die grauen Zellen so richtig in Schwung zu bringen. Dabei wurde sogar die Muskulatur mit den Übungen aktiviert. Man blieb aber nicht „nur“ in der Halle, Bei einem Spazierweg unter frischer Luft und fast blauen Himmel gab letztendlich auch, Gedächtnisaufgaben zu lösen.

So erkannten alle, wie  Konzentration, Koordination und Flexibilität in den Sportstunden verbessert werden können. pb

Ein Arzt und ein Freund der bildlichen Sprache beim Tag der offen Tür im Förster Museum

TDOTMuseumFoerste 02

Manch einer wird Dr. Dancke auf dem Führerscheinfoto wohl wiedererkennen. Fotos: Petra Bordfeld

Förste. „Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er“ – dieses Zitat stammt aus der Feder des Reformators Martin Luther. Und weil die heimatkundliche Dorfgemeinschaft Nienstedt/Förste e. V. am Reformationstag, am 31. Oktober, zum Tag der offenen Tür ins Dorfmuseum lädt, wird dem Freund der bildlichen Sprache Raum eingeräumt werden. Im wahren Mittelpunkt wird allerdings der Allgemeinmediziner Dr. Ernst Dancke stehen. Er dürfte noch vielen Bürgern des Sösetales in Erinnerung sein.

In der Zeit von 11 bis 17 Uhr besteht aber nicht nur die Möglichkeit, viel Wissenswertes über den Arzt, der von April bis Juni 1920 sein Staatsexamen in Rostock ablegte und 1922 als praktischer Arzt nach Förste kam und über den Reformator, der auch die Deutsche Sprache geprägt hat, zu erfahren. Auch alle anderen Sehenswürdigkeiten dürfen in Augenschein genommen werden. In alle Räumen werden Mitglieder der heimatkundlichen Dorfgemeinschaft Rede und Antwort stehen.

Wer sich stärken möchte, darf dies in der Mittagszeit ebenso im Museum vornehmen, wie zur Kaffeezeit. Es werden der Herbstzeit angepasste Speisen und Getränke feilgeboten.

Weiterlesen ...

Indoor-Schaukel ist neues Highlight in der Kita

KitaIndoorSchaukel 01

Groß und Klein freuen sich riesig über die Indoor-Schaukel in der Kita St. Georg. Foto: Petra Bordfeld

Wer den Bewegungsraum der Kindertagesstätte St. Georg in Eisdorf betritt, der wird erst mal stehen bleiben und staunen – es sei denn, er war bei der offiziellen Einweihung der Indoor-Schaukel dabei. Dann könnte ihn diese aus Holz bestehende, gigantische Arbeit nicht mehr verwundern.

Kindertagesstättenleiterin Andrea Stewers-Schubert hatte zu diesem Fest alle finanziellen, materiellen und handwerklichen Sponsoren eingeladen, um mit ihnen den Realität gewordenen Traum zu feiern. Sie erinnerte dran, dass erst einmal viele Jahre galt, große Hürden zu überwinden. Die heiße Phase habe allerdings vor einem dreiviertel Jahr damit begonnen, dass keine Norm-Schaukel in diesen Raum eingebaut werden konnte. Einfach zu bestellen, fiel damit ins Wasser. Doch der Förderverein der Kita, Eltern und Freunde, im Prinzip das ganze Dorf setzte alles in Bewegung, damit dieses Vorhaben nicht zum Scheitern verurteilt war.

Und seitens der Kindertagesstätte wurden 150 Holzblumen zum Blühen gebracht und im Interesse dieser Schaukel während des überaus gelungenen Sommerfestes verkauft. Letztendlich wollte man als erster Bewegungskindergarten des Harzer Landes voll bei der Verwirklichung des Traumes mitwirken.

Die beiden befestigten Schaukeln zeigen auf, dass der lange und teure Weg geschafft ist. Denn die hätten ohne das absolute okay des TÜV nicht in Stellung gebracht werden dürfen. Übrigens können sie noch weiter ausgebaut werden, dafür werde aber erst einmal wieder Geld gesammelt, so Andrea Stewers-Schubert.

Nach der offiziellen Einweihung wurde sich das teure Stück nicht nur genauestens angeschaut, sondern in den Schaukeln auch Platz genommen. Das durften Erwachse letztendlich auch tun, weil die Holzkonstruktion 600 Kilogramm trägt. pb

70 Jahre SoVD Ortsverband Eisdorf-Badenhausen

SoVD 70Jahre 03

Aufmerksame Festteilnehmer lauschen dem Rückblick der Vorsitzenden Ira Rode. Fotos: Kippenberg

Zur Jubiläumsfeier "70 Jahre SoVD -Ortsverband Eisdorf-Badenhausen-" waren die Mitglieder des Ortsverbands im Kultur- und Sportzentrum Eisdorf mit ihren Gästen zusammengekommen. Herzliche Begrüßungsworte richtete Vorsitzende Ira Rode an alle Festteilnehmer und an die Ehrengäste Karin Köhler vom DRK Eisdorf, Günter Apel vom Gemischten Chor "Concordia" Eisdorf, an Elke Braatz und Renate Görlitz vom SoVD Bad Grund, an Gertrud List und Rosina Passauer vom Frauenchor Badenhausen sowie an Bürgermeister Harald Dietzmann und Frau. Harald Dietzmann überbrachte zugleich die Grüße von Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und überreichte ein Flachgeschenk.

Weiterlesen ...

Der Flohmarkt als Treffpunkt für alle

Flohmarkt2017 Dorfmoderation 01

Auch die Dorfmoderation wurde auf dem 9. Eisdorfer Flohmarkt wieder repräsentiert und lud zum Verweilen, Klönen und Postkartenkauf ein. Jung und Alt fanden in Annette Altmann eine Ansprechpartnerin vor, die sich gemeinsam mit Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski um Belange rund um die dörfliche Entwicklung kümmert und Ideen aufnimmt.

Wie auch beim Frühstück unter den Eichen konnte eine Infobroschüre Aufschluss geben über die Tätigkeiten in diesem Bereich.

Ein Projekt „Mitfahrbank“ zum Beispiel wird bereits in einigen anderen Dörfern auf unterschiedliche Art und Weise praktiziert. Hierzu gibt es für Eisdorf einen unverbindlichen Fragebogen auf der Rückseite dieser Broschüre. Jeder kann sie sich unter der Rubrik Nachrichten/Dorfmoderatoren als Datei auch selber herunterladen und in Ruhe ausfüllen. Einen Rückgabeschluss gibt es nicht, da es sich um eine Entwicklung handelt, die sich nach Interessenlage und Umfang der Rückmeldungen richtet.

Weitere Auskünfte hierzu oder auch der Erwerb der Eisdorfer Postkarten erfolgt gerne über die Dorfmoderatoren selbst oder unter dorfmoderatoren@eisdorf.de

Flohmarkt2017 Dorfmoderation 04

pdfInfobroschüre (PDF)

Weiterlesen ...

Beim 9. Eisdorfer Flohmarkt herrschte Hochbetrieb

Flohmarkt Eisdorf

Zum neunten Mal verwandelte sich das Eisdorfer Mitteldorf auf Initiative des Förderkreises Heimatstube und des Vereins „Leben und Wohnen in Eisdorf“ (DoLeWo) rund um die Heimatstube in einen gut gefüllten Flohmarkt. Dort durfte nicht nur geschaut, gehandelt, gewartet und verkauft, sondern bei Speis und Trank geklönt werden.

Auch die Kindertagestätte St. Georg war anzutreffen, an deren Stand gab es leckere, warme Köstlichkeiten. Sie alle wurden zu Gunsten des geplanten Anbaus an Nachkatzen fast jeden Alters verkauft. An anderen Ständen wechselten gestrickten Socken ebenso die Besitzer/innen, wie Fahrräder, Bobbycars, Gläser, Bilder und vieles andere mehr.

Es wurde aber nicht nur draußen viel in Augenschein genommen, denn die Heimatstube hat ihre Türen ebenfalls für Besucher geöffnet, und es waren nicht wenige, die sehr gerne eine Reise in die Vergangenheit anstellten, um dabei oft nicht aus dem Staunen und der Begeisterung  herauszukommen.

Am Ende dürften alle frohen Mutes nach Hause gegangen sein, die einen, weil sie nicht wenige Waren an den Mann, die Frau oder das Kind gebracht hatten, die anderen, weil sie endlich das gefunden hatten, wo ihnen schon lange der Sinn nach gestanden hat. pb

View the embedded image gallery online at:
http://eisdorf.de/nachrichten/alle#sigProIdac17427cf2

Fotos: Petra Bordfeld

Eisdorfer Flohmarkt im Mitteldorf

Flohmarkt 2017 Plakat