Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

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Beim 9. Eisdorfer Flohmarkt herrschte Hochbetrieb

Flohmarkt Eisdorf

Zum neunten Mal verwandelte sich das Eisdorfer Mitteldorf auf Initiative des Förderkreises Heimatstube und des Vereins „Leben und Wohnen in Eisdorf“ (DoLeWo) rund um die Heimatstube in einen gut gefüllten Flohmarkt. Dort durfte nicht nur geschaut, gehandelt, gewartet und verkauft, sondern bei Speis und Trank geklönt werden.

Auch die Kindertagestätte St. Georg war anzutreffen, an deren Stand gab es leckere, warme Köstlichkeiten. Sie alle wurden zu Gunsten des geplanten Anbaus an Nachkatzen fast jeden Alters verkauft. An anderen Ständen wechselten gestrickten Socken ebenso die Besitzer/innen, wie Fahrräder, Bobbycars, Gläser, Bilder und vieles andere mehr.

Es wurde aber nicht nur draußen viel in Augenschein genommen, denn die Heimatstube hat ihre Türen ebenfalls für Besucher geöffnet, und es waren nicht wenige, die sehr gerne eine Reise in die Vergangenheit anstellten, um dabei oft nicht aus dem Staunen und der Begeisterung  herauszukommen.

Am Ende dürften alle frohen Mutes nach Hause gegangen sein, die einen, weil sie nicht wenige Waren an den Mann, die Frau oder das Kind gebracht hatten, die anderen, weil sie endlich das gefunden hatten, wo ihnen schon lange der Sinn nach gestanden hat. pb

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Fotos: Petra Bordfeld

Eisdorfer Flohmarkt im Mitteldorf

Flohmarkt 2017 Plakat

Schießclub Badenhausen lädt zum Jubiläumsball am Samstag, 23. September

Der Sösepokal wird in diesem Jahr zum 50. Mal ausgeschossen. Der Schießclub Badenhausen ist in diesem Jahr Ausrichter dieses Jubiläums-Schießwettbewerb der Schützenvereinigungen Bad Grund, Badenhausen, Dorste, Eisdorf, Förste, Katzenstein, Petershütte und Schwiegershausen.
Dieses Jubiläum soll mit einem Tanzabend gefeiert werden. Der Schieß-Club Badenhausen lädt alle Mitglieder zum Jubiläumsball "50 Jahre Sösepokal" mit Büffet und Tanzmusik am Samstag, 23. September, 19 Uhr, ins Landhaus Finze in Badenhausen ein.
Anmeldungen nimmt Vorsitzender Wolfgang Mai,Telefon (05522) 832 43, bis zum 15. September entgegen. kip

Ausbau des Eisdorfer Mühlenbeus wird viel teuer

Wehr 01

Dieses Wehr hielt den Wassermassen des Juli-Hochwassers nicht mehr Stand. Foto: Petra Bordfeld

Ortsratssitzung

Während der Sitzung des Ortsrates Eisdorf kam Bürgermeister Harald Dietzmann auf den Ausbau des Mühlenbeus und den vorliegenden Förderbescheid zu sprechen. Noch Anfang des vergangenen Jahres hat es so ausgesehen, als ob die bereits seit über zehn Jahren angestrebten Ausbauarbeiten dieses Eisdorfer Straßenzuges alsbald Realität werden könnten. Jetzt hätten allerdings die steigenden Kosten in allen Bereichen der Baubranche eine neue Kostenkalkulation erforderlich gemacht, die bedauerlicherweise eine Erhöhung von rund 18 % beziehungsweise von rund 140 000 € belege.

Aufgrund dessen sei bei der zuständigen Förderbehörde ein Nachtrag gestellt worden verbunden mit der berechtigten Erwartung, dass auch die Mehrkosten in die Förderung einbezogen werden, wirke sie sich am Ende doch sowohl auf die gemeindlichen als auch auf die Anliegeranteile aus.

Aufgegeben hatte man auch nicht beim Juli-Hochwasser, das insbesondere den Mühlengraben und das darin befindliche obere Wehr heimgesucht hatte. Es habe zwar trotz des Versuchs des Betreibers nicht mehr rechtzeitig geöffnet werden können, aber, bevor die Anwohner wirklich nasse Füße hätten bekommen können, brach der untere Schott des Wehrs weg. Grund waren wohl angeschwemmtes Holz und vermutlich auch Geröll. Dieser Wehrschaden habe letztendlich dafür gesorgt, dass sich das Wasser nicht im Mühlengraben vollends flutete, sondern in die Söse „ausweichen“ konnte. Man habe inzwischen den Kontakt mit der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis - sie ist die für derartige Anlagen zuständige Behörde - und auch mit dem Betreiber aufgenommen, um solch kritische Situationen zukünftig zu vermeiden.

Auch der Uferbereich der Söse entlang der Uferstraße sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Hier gelte es, gemeinsam mit dem Unterhaltungsverband nach Lösungen zu suchen.

Weiter teilte Dietzmann mit, dass es während der heftigen Niederschläge an der Krytertalquelle zu einer leichten Trübung gekommen war. Das Wasserwerk habe dennoch gewährleisten können, dass zu keiner Zeit die Trinkwasserqualität gefährdet gewesen sei.

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke ging in ihren Mitteilungen auf die mittlerweile höheren brandschutzrechtlichen Auflagen seitens des Landkreises Göttingen ein, welche die Nutzung öffentlicher Versammlungsstätten betrifft. Zwar darf der Förderverein der Kindertagesstätte noch seinen Basar am kommenden Wochenende durchführen, aber das sei ein Kompromiss, den es nicht mehr geben wird. Die „Eisdorfer Nacht“ darf dahingehend ohne Wenn und Aber veranstaltet werden, weil die Ausrichter die neuen Vorschriften beachtet haben. Um Klarheit in dieses „Durcheinander“ zu bekommen, das übrigens niedersachsenweit gilt, bat sie die Vertreter aller Vereine und Verbände am 23. Oktober zur Terminabsprache zu erscheinen. Schließlich gilt diese Verordnung auch für andere Einrichtungen.

In dem Zusammenhang ließ die Sprecherin auch das Dankeschön aller Vereine und Verbände verlauten, welches sie auf den Jahreshauptversammlungen vernahm und welches für die kostenfreie Nutzung des Gemeindebüros galt.

Nicht so erfreulich ist die Tatsache, dass die Post in Eisdorf dicht gemacht hat, weil die Bäckerei ihre Pforten geschlossen hat. Bislang sei ihr noch nicht gelungen, ein anderes Unternehmen zu überzeugen, die Poststelle neu zu eröffnen. Sie bleibe aber am Ball,

Petra Pinnecke ließ aber auch nicht unerwähnt, das die Kindertagesstätte St. Georg, die als Bewegungskita ausgezeichnet wurde, eine Ganztagsbetreuung ebenso wie Badenhausen und Bad Grund anbieten möchte. Der dafür erwünschte Anbau wollen die Eisdorfer Vereine  geld- und arbeitsmäßig unterstützten.

Harald Dietzmann mahnte aber an, dass doch ein großes Stück vom finanziellen Kuchen für die Gemeinde Bad Grund übrig bleiben wird, auch wenn die Vereine sich stark beteiligen werden. Im Prinzip könne der Frühstückraum in der Kita Eisdorf auch anders genutzt werden.

Auf den Ehrenamtfonds der HarzEnergie eingehend, ließ Petra Pinnecke durchblicken, dass die 1 000 € gerecht an die zwei Paten der Kinderspielplätze dieser Ortschaft sowie die Chargierten des Schüttenhoff 2017 aufgeteilt wurden.

Abschließen teilte Petra Pinnecke mit, dass sie Flyer der Freiwilligen Akademie über Fortbildungsangebote erhalten hat. Wer einen haben möchte, möge sich bitte bei ihr melden. pb

9. Eisdorfer Flohmarkt am 16. September

Die Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf (DoLeWo) wird dafür sorgen, dass am Samstag, 16. September, ab 10 Uhr der bereits neunte Eisdorfer Flohmarkt im Mitteldorf, rund um die Heimatstube, zum Stöbern einlädt. Wer einen Stand aufbauen möchte, braucht auch diesmal nicht für eine Standgebühr in die Tasche greifen. Übrigens darf ebenfalls ab 10 bis 17 Uhr die Heimatstube besichtigt werden. Für Speis und Trank in der Mittagszeit wird ebenso gesorgt sein wie für Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Wer mal eine gemütliche Rundfahrt erleben möchte, der darf den DoLeWo-Planwagen besteigen, der immer wieder von einem Trecker über kurze Touren gezogen wird. Der Erlös der Veranstaltung kommt selbstredend gemeinnützigen Projekten in der Ortschaft zugute. pb

SoVD Eisdorf-Badenhausen feiert 70-jähriges Bestehen

Der SoVD Eisdorf-Badenhausen feiert am Sonntag, 17. September, ab 10 Uhr, im Kultur- und Sportzentrum in Eisdorf, Jahnstraße, sein 70-jähriges Bestehen.

Noch unter der Bezeichnung "Reichsbund der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen" wurden nach dem Zweiten Weltkrieg mit Billigung der Besatzungsmächte in den einzelnen Orten Ortsgruppen gegründet. Ziel dieser während des Ersten Weltkriegs gegründeten bundesweiten Selbsthilfeorganisation und "Bürgerinitiative" den nichtversorgten Hinterbliebenen, Kriegsversehrten und Rentnern zu helfen. Auch in den Nachbarorten wurden Ortsgruppen gegründet.

Der Reichsbund firmiert inzwischen als Sozialverband. Inzwischen schließen sich vor Ort einzelne Ortsgruppen mit benachbarten Ortsgruppen zusammen.
Mit einer Feierstunde will der Sozialverband Ortsgruppe Eisdorf-Badenhausen mit einer Jubiläumsfeier Rückblick halten.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldungen gebeten, die ab sofort die Vorsitzende Ira Rode, Telefon (05522) 99 99 36, entgegennimmt. kip

Jubiläums-Eisdorfer-Nacht am 28. Oktober

Eisdorfer Nacht

Sie alle werden dafür sorgen, dass auch die zehnte „Eisdorfer Nacht“ in bester Erinnerung bleiben wird. Foto: Petra Bordfeld

Für das traditionelle Oktoberfest, welches sich auch einen Namen als „Eisdorfer Nacht“ gemacht hat , wird das Kultur- und Sportzentrum Eisdorf am Samstag, 28. Oktober, um 18.30 Uhr seine Pforten öffnen.

Übrigens werden zum ersten Mal die Neu-Chargierten 2021 nach der jüngsten Verantwortungsübernahme beim Schüttenhoff 2017 hauptverantwortlich diesen bayerischen Abend gestalten. Dabei werden sie in bewährter Form die „Crazy Men“, die Theatergruppe „St. Georg“ und DoLeWo tatkräftig unterstützen.

Zünftige bayerische Speisen, eine Cocktail- und Sektbar, original bayerisches Oktoberfestbier, das beliebte „Nageln“, aktuelle Musik vom Plattenteller, aber auch Blasmusik „live“ werden die bekannten Zutaten für einen sicherlich unterhaltsamen Abend in „weiß und blau“ sein.

Dementsprechend hoffen natürlich alle neuen Würdenträger auch bei der bereits zehnten „Eisdorfer Nacht“ auf ein volles Haus, die zugunsten des Eisdorfer Schüttenhoffs stattfindet und bei der Dirndl und Lederhose mehr als erlaubt sind. pb