Die neue Straßenverengung am Ortsein- beziehungsweise Ortsausgang von Eisdorf sorgt dafür, dass bei Gegenverkehr auf die Bremse getreten werden sollte. Foto: Bordfeld

Eisdorf (pb). Wer auf der K 23 aus Richtung Windhausen/Badenhausen kommend sich dem Ortsschild Eisdorf nähert, der sollte schon mal auf die Bremse treten, so er schneller als 70 und dann 50 km/h fährt. Denn, um einigen Autofahrern den Geschwindigkeitsrausch zu nehmen, der weit ins Dorfinnere reicht und schon so manchen Zaun gekostet hat, wurde jetzt seitens der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Osterode eine Verkehrsberuhigung montiert. Sie dürfte übrigens dem einen oder anderen bekannt vorkommen, hat sie doch bis vor Kurzem noch jene Autofahrer vor Wulften abgebremst, die aus Dorste kamen.

Diese seitlichen Verkehrsinseln, welche die Fahrbahnbreite etwas einengen, sind aufgrund mehrerer Gespräche zwischen Andreas Marx vom Kreisstraßenbauhof, Fred Lagner von der Gemeindeverwaltung und Gemeindedirektor Harald Dietzmann erst einmal zur Probe aufgestellt worden. Denn noch steht nicht fest, wie das Objekt im Rahmen der Dorferneuerung und des Ausbaus der K 23 endgültig aussehen wird, der übrigens in den Sommerferien 2012 in Angriff genommen wird und eine Vollsperrung des Straßenzuges mit sich bringen dürfte.

Sicher ist nur, dass das Endprodukt nicht so gestaltet wird wie vor Willensen, da dieses Vorhaben bautechnisch nicht umsetzbar ist. Die Fachleute sind noch am planen, damit am Ende eine akzeptable Form der Verkehrsberuhigung dabei herauskommt. Dass nicht alle damit einverstanden sind, ist übrigens jetzt schon festzustellen. Es scheint fast so, als hätte manch einer vergessen, wo die Bremse ist, wenn er in Eisdorf reinfährt. Was sagte Bürgermeisterin Petra Pinnecke? „Auch im Ortseingang von Richtung Nienstedt muss etwas geschehen, denn dort wird die Straße auch innerhalb des Ortes nicht selten als Rennstrecke benutzt“.