Auf dem Flohmarkt in Eisdorf war stets viel los. Fotos: Bordfeld

Eisdorf (pb). Auch wenn sich Petrus nicht von seiner besten Seite zeigte, fiel der schon fast traditionelle Flohmarkt rund um die im Mitteldorf gelegene Heimatstube nicht ins Wasser. Der Förderkreis „Heimatstube" und der Verein "Leben und Wohnen in Eisdorf" (DoLeWo) hatten erneut aufs richtige Pferd gesetzt, denn die Händler fehlten ebenso wenig die die Kunden.

Da war beispielsweise der einjährige Elias, der wirklich auf allen Vieren in einem „Affentempo“ von Stand zu Stand wuselte und mal schaute, was ihm gefallen könnte. Sein Vater hatte gehörig zu tun, ihm auf zwei Beinen zu folgen. Aber auch jene, die ganz gemütlich das Mitteldorf durchschlenderten, entdeckten das eine oder andere, wofür es sich lohnte zu handeln. Ob das nun eine alte Kaffeemaschine, ein Puzzle, Bücher oder ein Schaukelpferd, das galoppieren und wiehern konnte, waren. Wer wollte, konnte sich auch ein Tattoo aufspitzen lassen oder gar selber mal mit der Handspritze ein „Feuer löschen“. Für Letzteres hatte die Jugendwehr Eisdorf gesorgt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Grund wiederum rollte mit ihrem neuesten Fahrzeug, dem TLF 20/40 an, was auch liebend gern in Augenschein genommen wurde.

Viele ließen es sich aber auch nicht nehmen, die Heimatstube zu besuchen, um dort diverse Reisen in vergangene Zeiten zu starten.

Da Schlendern, Schauen, Handeln und Klönen auch für Durst und Hunger sorgen, hatten die beiden Flohmarktausrichter für das leibliche Wohl einiges geboten. Fischbrötchen, Gulaschsuppe, Pommes frites, Waffeln, Kuchen und Kaffee sowie erfrischende Getränke fanden reißenden Absatz. Übrigens kommt der Reinerlös von Heimatstube und DoLeWo den gemeinnützigen Projekten in der Gemeinde zugute.