SG. Bad Grund/Windhausen (Sab). Eine Reihe von guten Nachrichten hatte die Werksleitung der Samtgemeinde für die Werksauschussmitglieder parat. Jürgen Beck berichtet, dass die regelmäßigen Trinkwasseruntersuchungen ergäben haben, dass die Proben den Anforderungen entsprechen. Das Wasser im Ortsnetz Eisdorf - die Lieferung erfolgt derzeit noch aus Richtung Badenhausen - das Wasser aus dem „Magdeburger Stollen“, gemessen an der Abgunst, das Wasser für die Notversorgung aus dem Tiefen-Georg-Stollen und das Wasser aus dem Tiefbrunnen Willensen für die Notversorgung sowie das Wasser im Ortsnetz Badenhausen sei einwandfrei. Lediglich die Proben im Hochbehälter Eisdorf mit Wasser aus der Krytertalquelle habe coliforme Keime enthalten. Bevor dieses Wasser in Kürze in das Eisdorfer Netz eingespeist werde, wird eine UV-Entkeimung erfolgen.

Der Fachausschuss habe eine Besichtigung des Hochbehälters Badenhausen vorgenommen. Dabei sei, so Beck weiter, festgestellt worden, das mittel- bzw. langfristig Sanierungsbedarf besteht.

Neun Rohrbrüche habe das Wasserwerk im 1. Halbjahr 2011 reparieren müssen. Davon fünf in Bad Grund, zwei in Gittelde, einer in Willensen und einer auf der Notleitung Bad Grund/ Windhausen.

Auf der Kläranlage – ARA Förste – stehen Sanierungsarbeiten an. Die Förderschnecken haben sich abgenutzt und müssen erneuert werden. Die Ausschreibung, so Beck, habe ergeben, das Angebote einreicht wurden, die 35 % über den Kostenschätzungen liegen. Zu teuer, befand die Werkleitung und hob mit Zustimmung des Rechnungsprüfungsamtes die Ausschreibung auf. Neue Ausschreibungen sollen erfolgen. Energie soll und muss auf der ARA eingespart werden. Ein Fach- Ing.-Büro beschäftigt sich mit der Umgestaltung in eine energieautarke Kläranlage. Nach der Sommerpause soll das Ergebnis  beraten werden.