Der Werksauschuss und Eisdorfer Bürger bei der Abnahme der Sanierungsarbeiten. Fotos:  Sablotny

Eisdorf (Sab). In einigen Wochen ist es soweit. Die aufwendigen Sanierungsarbeiten  der Eisdorfer Kreytertalquellen in der Eisdorfer Genossenschaftsforst sind weitestgehend abgeschlossen. Im Hochbehälter Eisdorf ist lediglich noch eine UV-Anlage zu installieren, da das Wasser vorsorglich entkeimt werden soll. Der Sprecher der Eisdorfer Wasserinitiative Günter Apel, Werksleiter Jürgen Beck und Günter Schalude vom Ing.-Büro HIFU in Clausthal-Zellerfeld stellten fest, das Coliforme Keime schon in früheren Zeiten vorhanden waren.

Die Mitglieder des Fachausschusses und einige interessierte Bürger überzeugten sich von den guten Sanierungsarbeiten. Im satten Grün zeigte sich dabei die untere Quellfassung. Der Zaun ringsherum tat sein Übriges. Wie zu hören war, wird es keine weitere Einzäunung im oberen Einzugsbereich geben. Von einer „exzellenten“ Planung und Bausführung sprach Günter Apel auch im Namen des von der IG beauftragten Planungsbüros. Anfängliche unterschiedliche Auffassungen über den Sinn und Zweck der Quellsanierung wurden damit beseitigt. Der Wille der Eisdorfer, nämlich eigenes Wasser aus der Kreytertalquelle nutzen zu können, sei damit erfüllt. Stündlich schütten die Quellen rd. 13 Kubikmeter aus, und das sei ausreichend. Der angenehme Nebeneffekt, nämlich die Möglichkeit, Eisdorf durch die neue – aber auch kostenaufwendige – Verbundleitung von Badenhausen nach Eisdorf nutzen zu können, sei ein weiteres Plus betonten Werkausschussmitglieder.

Über die „Früchte“ der Planung und Ausführung wird den Bürgern bei einem „Tag der offenen Tür“, voraussichtlich 14 Tage nach der Kommunalwahl am 25. September. ein „buntes Programm“ geboten. U.a. soll  die Harzklub-Heimatgruppe Gittelde/Windhausen mitwirken und ein Imbiss- und Getränkestand vorhanden sein. Die IG Wasser Eisdorf sagte eine Mithilfe und Teilnahme zu.


Wie „eine gute Stube“ wirkt die Quellfassung der Kreytertalquelle.