Eisdorf (pb). Mit großer Mehrheit entschieden sich die Teilnehmer der Mitgliederversammlung der Feldmarkinteressentenschaft Eisdorf für die Durchführung der ADAC-Rallye Niedersachsen am 1. und 2. Juli. Der Streckenverlauf wird übrigens von der Kreisstraße 31 zum „Schwarzen Berg“ und entlang der „Kalkröse“ hin zur Landesstraße 525 führen, wo im Bereich der „Klengelei“ bei Westerhof die Zielankunft ist. Diese Strecke ist aber ausnahmslos für die Rallye-Fahrzeuge, nicht für Publikumsverkehr freigegeben.

Zuvor ließ der erste Vorsitzende Joachim Lawes im Gasthaus „Zur Goldenen Krone“ in seinem Jahresbericht die 2010 und 2011 in Angriff genommenen Maßnahmen Revue passieren. So sei an diversen Stellen Wege- und Grabenunterhalt sowie Baum- und Strauchschnitt betrieben worden. Anschließend wurde der Beibehaltung des im Vorjahr angepassten Feldmarksbeitrages zugestimmt.

Auf die noch in Planung befindlichen Maßnahmen zu sprechen kommend, betonte Lawes, dass für das Wirtschaftsjahr 2011 neben dem Wegebau „Am Zwetschenklauerweg“ und „Steinweg“ auch Grabenunterhaltungsarbeiten im „Dornke“ vorgesehen seien. Außerdem müssten Grünschnittmaßnahmen „Am Goldbach“ erfolgen. Auch diesen Maßnahmen wurde mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.

Der Vorsitzende vergaß aber nicht, Karin Ehrenberg und ihrem gesamten Helferteam viel Dank und Anerkennung für den umfangreichen Obstbaumschnitt auszusprechen und ein kleines Präsent zu überreichen.

Enttäuscht zeigte er sich allerdings darüber, dass erneut das Thema der widerrechtlichen Inanspruchnahme feldmarkeigener Wegeflächen angesprochen werden müsse. So habe man beispielsweise in zwei Fällen die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Osterode hinzugezogen, welche die Situationen vor Ort dokumentiert und eine Anhörung der vermeintlichen Verursacher veranlasst habe.

Weiter betonte er, dass die Breitbandversorgung in der Gemeinde Eisdorf und die Verfügbarkeit einer schnellen Internetversorgung auch über Wegeparzellen der Feldmark sichergestellt seien, Gleiches gelte für die ordnungsgemäße Wasserversorgung der Ortschaft.

Nach dem Versammlungsende wurden während und nach dem reichhaltigen Vesper noch viele interessante Gespräche geführt.