Polizeikommissar Jens Klügel ist jetzt bei der Polizeidienststelle Bad Grund (Harz) tätig. Polizeidirektor Hans Walter Rusteberg begrüßte ihn herzlich in seiner neuen Dienststellelle. (v.l.) Polizeioberkommissar Wilhem Spohr, Polizeidirektor Hans Walter Rusteberg,  Polizeikommissar Jens Klügel  und Polizeioberrat Hans-Werner Ingold. Foto: Sablotny

SG. Bad Grund/Bad Grund (sab). Der Polizeikommissar Jens Klügel versieht seit dem 4. Januar 2010 seinen Dienst in der Polizeistation Bad Grund (Harz) und unterstützt damit seinen Kollegen Wilhelm Spohr. Jens Klügel trat die Nachfolge von Polizeikommissar Bernd Wilhelm an, der 2009 in den Ruhestand trat. Für 5 Monate hatte Polizeihauptkommissar Ulrich Pflugfelder die Aufgabe übernommen. Polizeidirektor Hans Walter Rusteberg begrüßte Jens Klügel in der Polizeistation Bad Grund (Harz) recht herzlich und wünschte ihm alles Gute.

 

Mit der Stellenbesetzung in Bad Grund (Harz) wurde dem Wunsch des 46-jährigen Jens Klügel entsprochen, weiterhin in der Polizeidirektion Northeim/Osterode tätig zu sein. Seine bisherige Dienstelle war in Einbeck. Die Samtgemeinde, so Klügel, sei ihm durch seinen Wohnsitz in Kalefeld, OT Düderode, nicht fremd. Hier wird er nun mit seinem Kollegen Wilhelm Spohr im Soforteinsatz und Ermittlungsdienst tätig sein und für die Sicherheit rd. 9.100 Einwohner und Einwohnerrinnen sorgen.

Jens Klügel ist verheiratet und Vater von zwei Kinder im Alter von 12 und 15 Jahren. In seiner Freizeit ist er in der ehrenamtlichen Jugendarbeit, und hierbei insbesondere im Kinderchor tätig. Seine berufliche Laufbahn begann er am 1.10.1981 an der damaligen Polizeischule Hann.-Münden. Es folgten 1 Jahr Bereitschaftspolizei, 4 Jahre Einsatzleitstaffel und 42 Monate Einsatz- und Streifendienst in Hannover. Im Anschluss daran absolvierte der Beamte insgesamt 16 Jahre Streifendienst bei den ehemaligen Polizeirevieren Göttingen und Einbeck,  bevor der im August 2009 in den Kriminalermittlungsdienst nach Osterode wechselte.

Wie Jens Klügel dem Seesener Beobachter erzählte, kennt er das dörfliche Leben, und damit auch auf die ihm hinzu kommenden Arbeiten. Den Vereinen und Verbände, der Samtgemeinde, den Gemeinden und vor allen Dingen den Bürgerinnen und Bürger wolle er ein Ansprechpartner sein, der sich um die Sorgen und Nöte und um Mithilfe kümmere.

Jens Klügel und Wilhelm Spohr stellten dazu fest, dass sie aber auch auf die Mithilfe der Bürger angewiesen sind. Hinweise, die zur Aufklärung von Straftaten dienen, werden daher dankbar angenommen. Hans Walter Rusteberg hob hervor, dass sich die Straftaten in der Samtgemeinde im Rahmen halten. Etwa 250 Straftaten werden jährlich bearbeitet. Die Aufklärungsquote von über 65 Prozent bezeichnete er als gut. Leider seien auch 50 Unfälle im Jahr zu beklagen, insbesondere schwere Unfälle im Bereich der B 243 und der B 242. Die Präventionsarbeit, u. a mit der Verkehrswacht, habe gute Früchte getragen. Die Unfallzahlen gingen zurück. Eine gute Zusammenarbeit mit den Schulen, Kindergärten und den Arbeitskreisen für Senioren zahle sich ebenfalls aus.