In der Werksausschusssitzung am 03.09.09 in Eisdorf wurde seitens der Werksleitung der SG Wasserwerke die Fertigstellung der Verbundleitung von Badenhausen nach Eisdorf vorgestellt. Gemäß dem Beschluss des Werksausschusses vom 08.12.08 u. des Samtgemeinderates vom 17.03.09 steht somit der Umsetzung der Sanierung der Krytertalquelle nichts mehr im Wege.

Zur Absprache der vorbereitenden Maßnahmen haben die SG-Wasserwerke zur Begehung am 11.11.09 die Verantwortlichen der Gemeindeforst u. der Kirchenforst eingeladen. Ergebnis der Begehung: Die Zuwegung mit der erforderlichen Wegbreite von ca. 4,5 m wurde einvernehmlich von der Nordseite festgelegt. Die zu fällenden Bäume zur Freiraumschaffung wurden rot gekennzeichnet. Der nicht mehr in Betrieb befindliche Quelldom oberhalb des Sammeldomes soll rückbebaut werden.

Entgegen der Basisplanung, ist geplant nur die Sanierung vom Sammeldom bis zur 1. Quelle (ca.45 m) auszuführen.

Der Sprecher der Initiative zur Erhaltung der Eisdorfer Quellen, wies hierzu in der Werksausschusssitzung am 07.12.09 daraufhin, die eingeschränkte Sanierung zu überdenken und die Komplettsanierung auszuführen. Begründung: In der Planung des Wirtschaftplanes 2010 ist die Summe der Komplettsanierung der 1. u. 2. Quelle von ca. 340m berücksichtigt.
Es sollte zumindest die bestehende Schüttmenge der 2. Quelle untersucht werden, um die erforderlichen Maßnahmen zur Optimierung u. Ausnutzung der vollen Schüttmenge im Zuge der Baumaßnahmen zu ermitteln. Nach einer wirtschaftlichen Modifizierung der 2. Quelle ist danach der 2. Rohrleitungsabschnitt zu sanieren.

Ziel der Sanierung Krytertalquelle ist, Eisdorf dauerhaft mit eigenem Trinkwasser aus dem Krytertal zu versorgen und somit den dringenden, praktikablen Empfehlungen des Gesundheitsamtes und des Fachberaters Herrn Stock (VFVT) die dezentrale Wasserversorgung weiterhin in den Vordergrund zustellen.

Der vorgesehene Zeitplan für die Sanierung sieht vor, dass die Eisdorfer spätestens im Spätsommer 2010 auf ihre gewohnte, gute und unbehandelte Wasserqualität zurückgreifen können.

Verfasser : G. Apel / Sprecher der Initiative zur Erhaltung der Eisdorfer Quellen
Stand: Dezember 2009