Vertreter der SPD-Samtgemeinderatsfraktion Bad Grund, Mitarbeiterinnen des Eisdorfer und Badenhäuser Kindergartens und Vertreter der Träger schauten sich vor Ort um, wie angestrebte Krippenplätze integriert werden können. Foto: Bordfeld

SG Bad Grund (pb). Nachdem die im vergangenen Jahr auf Samtgemeindeebene durchgeführte Umfrage zur Kinderbetreuung von der Verwaltung ausgewertet und den Gremien vorgestellt wurde, hat die SPD-Samtgemeinderatsfraktion ein Konzept zur Umsetzung ausgearbeitet.

Ziel des Konzeptes ist es, den Bedarf der sich durch die Umfrage ergab, zukunftsorientiert, ortbezogen, bedarfsgerecht und zeitnah umzusetzen. Gemäß zukünftiger Vereinbarung mit dem Landkreis Osterode sollen letztendlich die Kommunen die Betreuung der Kinder von der Vollendung des ersten bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres in Krippen übernehmen. Das wiederum bedeutet, dass diese Mädchen und Jungen, zusammengefasst in einer Gruppe pro Kindergarten, betreut werden.

Damit bereits zum 1. September erste Angebote dieser Art auch in der Samtgemeinde Bad Grund zur Verfügung stehen sollen, will die SPD-Fraktion gemeinsam mit der Verwaltung, den Trägern und den Leiterinnen der Einrichtungen sich für eine schnelle Umsetzung einsetzen.

Da der Bedarf einer Krippenbetreuung in den Gemeinden Badenhausen und Eisdorf erkennbar am größten sein dürfte, hat sich die Fraktion mit deren Trägern und Leiterinnen vor Ort getroffen. Bei diesen Zusammenkünften ging es darum, ob und wie das Konzept umgesetzt und finanziert werden kann. Nach Rücksprache mit dem Träger der Kindergärten in Bad Grund, Gittelde und Windhausen wird die Fraktion zu einem späteren Zeitpunkt auch dort eine informative Besichtigung vor Ort vornehmen.

Während der Besichtigung bedankte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende, Herbert Lohrberg, bei den Eltern, die sich an der freiwilligen Umfrage beteiligt hatten. Er sprach aber auch den Kindergarten-Fördervereinen ein großes Dankeschön für deren großes Engagement aus. Der Sprecher sprach aber auch allen Mitarbeiterinnen in den Kindergärten für deren hervorragende Arbeit und den Trägern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit ein großes Lob aus und stellte abschließend fest, dass man nur gemeinsam die mit diesem Konzept aufkommenden Probleme lösen könne.