KuSZ Eisdorf

Nach Auffassung des Arbeitskreises „Dorferneuerung Eisdorf" soll sich auf dieser Fläche vor dem KuSZ einiges tun. Foto: Bordfeld

Zwischen der 12ten und der jetzigen 13sten Sitzung des Arbeitskreises „Dorferneuung Eisdorf“,  sind fünf Jahre vergangen und die geplante Umgestaltung der Ortseinfahrt aus Richtung Teichhütte kommend schon lange abgeschlossen. Jetzt traf man sich mit Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke, Fachbereichsleiter Fred Langner und dem beauftragten Dorferneuerungsplaner Jörg Bolle im ehemaligen Gemeindehaus, um über den ersten Nachtrag des Dorferneuerungsplanes zu beraten und zu befinden, in dem es insbesondere um die Neugestaltung der Außenanlagen am Kultur- und Sportzentrum geht. Letztendlich wurde das KuSZ vor einigen Jahren mit Unterstützung von Fördermitteln so angelegt, wie es bislang besteht. Weil es sich zum kulturellen, sportlichen und somit zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Ortschaft entwickelt hat, müsse jetzt etwas mit der Außenanlage geschehen, darin waren sich alle einig.

Es sei nicht „nur“ der Grashügel vor dem Gebäude, wo der Eingang sich befindet, sondern die gesamt Fläche in dem Bereich, die mit finanzieller Unterstützung des ARL (Amt für regionale Landesentwicklung, Geschäftsstelle Göttingen) zu einem nutzungsfähigen Platz umgebaut werden soll. Dabei sollen auch vernünftige Parkplätze auf den bisherigen Notlösungen entstehen. Für insgesamt vorläufig geschätzten 38 500 € soll die Schotterfläche auf die mindestens erforderliche Tiefe von 40 Zentimeter ausgekoffert werden. Das entnommene Schottermaterial soll bestimmt nicht entsorgt, sondern mit neuem Material vermischt und wieder verwendet werden. Die Pflasterfläche soll zur Feldseite mit einem Tiefbord eingefasst, die Pflasterfläche vollflächig als Öko-pflaster ausgeführt.

Die Grünfläche selbst soll mit Gabionen, mit Steinen gefüllte „Metallkörbe“, eingefasst werden, auf denen auch gerne Platz genommen werden darf. Die Pflasterfläche wiederum soll mit einem graufarbenen Rechteckpflaster versehen werden.

Das i-Tüpfelchen dürfte aber das Terrassendach sein, das mit einstimmigem Votum des Arbeitskreises ein Dach aus Sicherheitsglas erhalten solle. Es wird wohl eine Größe von etwa 7 mal 5 Metern haben. Die Balken sollen aus Holz, alternativ in Metall, gefertigt werden. Dort können durchaus Tische und Stühle hingestellt werden. Außerdem fällt bei schlechtem Wetter dann die Errichtung eines Zeltes flach, das den Rauchern dazu dienen sollte, nicht nass zu werden.

Am Ende stand fest, dass der Arbeitskreis „Dorferneuerung Eisdorf“ dem Rat der Gemeinde Bad Grund empfiehlt, die vorliegende Fassung zu beschließen. So wird sich der Bau-, Umwelt- und Feuerschutz bereits in seiner Sitzung am 1. Dezember mit dieser Angelegenheit weiter befassen.

Fred Langner ließ im Verlauf der Versammlung aber auch durchblicken, dass es Neuerungen in der Dorferneuerung bzw. den Förderrichtlinien gegeben habe. So könnten die Gemeinden je nach ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit mit bis zu 63 Prozent Förderung von den Brutto-Kosten rechnen. Das sei in jedem Falle besser, als bislang 50 Prozent von den Netto-Beträgen.

Für Privatleute hat sich dahingegen wenig geändert. Zwar hat es früher Fördermittel in Höhe von 30 Prozent netto gegeben, die seien auf 25 Prozent zurückgegangen. Allerdings geht es da auch um den Brutto-Betrag. Rechne man das einmal gegeneinander auf, komme kein nennenswerter Unterschied dabei heraus.

Sehr wichtig sei dahingegen die Neuerung, dass Anträge für das kommende Jahr stets bis spätestens zum 15. Februar beim Amt in Göttingen eingereicht sein müssen. Diese wichtige Terminlage gelte auch für private Antragsteller. Wenn es jetzt noch Interessenten gebe, die für 2016 einen Antrag stellen mögen, so müsse das bis zum 15. Februar spätestens erfolgen. Zu beachten sei dabei, dass auch künftig für die jeweiligen Gewerke drei Angebote dem Antrag beizufügen seien. Der Dorferneuerungsplaner Jörg Bolle ergänzte in diesem Zusammenhang, dass im Ausnahmefall ggf. noch Anlagen zum Antrag nachgereicht werden könnten. Für den Antrag selbst gilt der Ausschlusstermin für jedes Jahr. pb