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Zwei der geehrten Mitglieder (Astrid Koch (li.), und Kristin Brakebusch) zusammen mit dem Vorstand des FC Eisdorf. Foto: Petra Bordfeld

Auch wenn Corona in der letzten Saison dafür gesorgt hatte, dass das runde Leder so gut wie nie gerollt ist, haben Vorstand und Mitglieder des FC Eisdorf sich nicht in den Zwangsruhestand begeben. Genau das kam bei den unterschiedlichen Berichten deutlich hervor, die während der gut besuchten Jahreshauptversammlung zu vernehmen waren.

Der erste Vorsitzende, Ulrich Pinnecke, startete seinen Jahresbericht mit einem großen Dankeschön an alle Vorstandskollegen, die ihn nie hätten im Regen stehen lassen, gleich ob es in den Funktionen gewesen wäre, in welche sie gewählt wurden, oder bei Arbeitseinsätzen.

Auf die Aktionen zu sprechen kommend, teilte er mit, dass die Trainingsspiele der ersten und der der zweiten Mannschaft bereits stattgefunden hätten. Spielausschußvorsitzender Lars Elligsen teilte außerdem mit, dass bei dem mittlerweile 30 Spieler umfassenden Kader der 2. Mannschaft über eine dritte Elf (7er Kleinfeld) nachgedacht wurde, allerdings hätten sich die Spieler dagegen ausgesprochen.

Für die Alten Herren teilte Reinhard Gross mit, dass das Training wieder aufgenommen wurde, jetzt allerdings nicht mehr dienstags, sondern donnerstags. Auch die außersportlichen Aktionen sollen langsam wieder hochgefahren werden.

Auf den Jugendfußball zu sprechen kommend, betonte der Vorsitzende, dass die Jugendlichen weiterhin im FC Westharz integriert sind. Jugendleiter Marc Meier ließ durchblicken, dass Kinder und Jugendliche des FC Eisdorf voraussichtlich in der G Jugend, der F Jugend, der D Jugend und in einer B Mädchenmannschaft starten werden.

Übrigens zeige das wieder gestartete Jugendtraining, dass die meisten Kinder nach der Corona bedingt fußballlosen Zeit tatsächlich dem Fußball treu geblieben sind, gleiches gelte erfreulicher Weise auch für die Trainer und Betreuer. Der FC Westharz habe nach den Sommerferien ein Schnuppertraining für Fußball Einsteiger in der G Jugend geplant.

Ulrich Pinnecke schnitt aber auch noch andere Punkte an. So kam er auf die Mitgliederentwicklung zu sprechen, deren Abwärtstrend vorerst gestoppt worden ist. Zurzeit zähle man 254 Mitglieder vieler Generationen. Auch könne der FC Eisdorf im neuen Spieljahr wieder auf zwei Schiedsrichter zurückgreifen. Neben Titi- Dumitru Cocirla ist Philipp Schimmeyer aktiv.

Aktiv seien auch zahlreiche Mitglieder bei den unterschiedlichsten Arbeitseinsätzen gewesen, dafür sprach der erste Vorsitzende allen ein herzliches Dankeschön aus.

Auch wenn vieles still gestanden hätte, könne das von den Investitionen nicht gesagt werden. So wurden die Umkleidekabinen im Borntal saniert, eine neue Bestuhlung in den Umkleidekabinen angeschafft, und dem Vorraum ein Facelifting verpasst. Nach vielen neuen Anstrichen der Außenfassade in den vergangenen Jahren, habe man sich entschieden eine Trapezfassade anzubringen. Diese Idee sei bereits im Frühjahr dieses Jahres realisiert worden. Auch hier dankte er all denen, die Hand mit angelegt hatten.

Ulrich Pinnecke ließ es sich aber auch nicht nehmen, vier Mitglieder für deren 25jährige Treue zum Verein mit der silbernen Ehrennadel auszuzeichnen. Darüber durften sich Steffen Peter, Stefan Rosenthal, Kristin Brakebusch und Astrid Koch freuen. Die beiden Frauen konnten die Ehrung persönlich entgegennehmen.

Aber auch Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke meldete sich zu Wort. Die brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass trotz der Corona-Ruhepausen alle Jahreshauptversammlungsteilnehmer/innen sehr fit aussehen. Auf das leidige Thema „Rasenmähen“ zu sprechen kommend, versicherte sie, dass sie alles Mögliche versuche, dass das Spielfeld auch gut genutzt werden kann. Nur habe sie letztendlich keinen Einfluss darauf, wie ihre Bitte umgesetzt wird. pb