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Dass nicht nur Erwachsene Lust an diesem ungewöhnlichen Ausritt hatten, stellte die kleine Sahra unter Beweis. Fotos: Privat

Auch wenn beim Reit- und Fahrverein Samtgemeinde Bad Grund, dessen Sitz in Eisdorf ist, Veranstaltungen, wie etwa der Pokalritt, das Geschicklichkeitsturnier sowie das große traditionelle Reit- und Springturnier im August aus Corona-Gründen ausfallen mussten, hat sich doch einiges getan.

Inge Drücker und Niki Müller hatten die Idee zu einem ungewöhnlichen, vier Wochen währenden Pokalritt. Sie nahmen auch die Planung und Durchführung in die Hände, wobei die Corona-Vorschriften ganz bestimmt nicht aus den Augen gelassen wurden. Sie arbeiteten drei Strecken aus, die sowohl aktiven als auch nicht so aktiven Reiterinnen und Reitern zur Verfügung standen. Die erste Stecke beinhaltete zehn Kilometer, die zweite 3,5 Kilometer und die dritte fünf Kilometer.

Wer mitmachen wollte, erhielt die jeweilige Streckenkarte per E-Mail, per Online-Routenplaner (Kompott) oder auf Papier. Und die ausgewählte Tour musste nicht sofort, sondern durfte innerhalb eines Monats in Angriff genommen werden.

Die Ergebnisse wurden in eine der beiden Whats-App-Gruppen gestellt.

Auf der Strecke A holte sich Tanja Wachsmuth mit „Dawinja“ den Seig. Auf Platz zwei kamen Daniela Aschoff mit „Laeticia“, Katrin Schönberger-Braun mit „DonnerLitte“ und  Tanja Wachsmuth mit „Nadja“

Auf der Strecke B kam Sarah Müller mit „Archie“ auf den ersten Platz, gefolgt von Lea-Marie Aschoff mit „Peggy Sue“

Auf der Strecke C sicherte sich Stephan Müller mit „Archie“ vor Felix Drücker mit „Shadow“ den Sieg.

Der Vorstand des Reit- und Fahrvereins Samtgemeinde Bad Grund erstellte aber auch für seine Mitglieder in Anlehnung an die Handlungsanweisung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und des Pferdesportvereins Hannover eine aktuelle Handlungsanweisung, um so auch zu Corona-Zeiten ausreichende Trainings- und Bewegungsmöglichkeiten anzubieten.

Dieses Schriftstück ist sowohl in der Reithalle in Eisdorf, als auch auf der Außenanlage, die ebenfalls in Eisdorf gelegen ist, ausgehängt worden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sie auf der Homepage des Vereins (reitverein-eisdorf.com) nachzulesen.

Darin ist zu lesen, dass die Anwesenheitszeiten der Pferdesportler auf ein Mindestmaß zu reduzieren und zu dokumentieren sind. Außerdem ist das Training in der Halle nur einzeln gestattet, in ihr dürfen überhaupt maximal zwei Personen zugegen sein. Auf dem Reitplatz und dem Springplatz dürfen sich maximal drei Personen mit ihren Pferden und gegebenenfalls einem Reitlehrer anzutreffen sei. Zuschauer sind im Moment nicht zulässig! pb

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Stefan Müller absolvierte an der Seite seines behuften Freundes die ausgesuchte Strecke.